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nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XI vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - IX Archiv Datum: Samstag, 24.01.2009 Bibelstelle: Psalm 40, 15. 16; 56, 1-14 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) – X Psalm 40 15 Es sollen sich schämen und beschämt werden allesamt, die nach meinem Leben trachten, es wegzuraffen; es sollen zurückweichen und zuschanden werden, die Gefallen haben an meinem Unglück! 16 Es sollen sich entsetzen über ihre Schande, die zu mir sagen: Haha! Haha! Psalm 56 1 Dem Chorleiter. Nach: `Die Taube der fernen Inseln. Von David. Ein Miktam. Als die Philister ihn zu Gat ergriffen. 2 Sei mir gnädig, o Gott! - denn es stellen mir Menschen nach; den ganzen Tag bedrängt mich ein Streitender. 3 Meine Feinde stellen [mir] den ganzen Tag nach, ja, viele bekämpfen mich von oben herab. 4 [An dem] Tag, [da] ich mich fürchte - ich, ich vertraue auf dich. 5 Auf Gott - sein Wort rühme ich - auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was sollte Fleisch mir tun? 6 Den ganzen Tag tadeln sie meine Worte, alle ihre Gedanken sind gegen mich zum Bösen. 7 Sie greifen an, verstecken sich, sie beobachten meine Fersen, weil sie meiner Seele auflauern. 8 [Sollte] es bei ihrer Bosheit Rettung für sie [geben]? Im Zorn stürze die Völker nieder, o Gott! 9 Meine Heimatlosigkeit hast du abgemessen. Giesse meine Tränen in deinen Schlauch! [Stehen sie] nicht in deinem Verzeichnis? 10 Dann werden meine Feinde ablassen - an dem Tag, da ich rufe; dieses habe ich erkannt, dass Gott für mich ist. 11 Auf Gott - [sein] Wort rühme ich - auf den HERRN - [sein] Wort rühme ich - 12 auf Gott vertraue ich, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir tun? 13 Auf mir [liegen], o Gott, deine Gelübde, ich werde dir Dankopfer einlösen. 14 Denn du hast meine Seele vom Tod errettet, ja, meine Füsse vom Sturz, dass ich wandle vor dem Angesicht Gottes im Licht der Lebendigen. Für den Umgang mit feindlichen Übergriffen denken wir heute über zwei weitere Verstehens-Hilfen nach: • Wir müssen uns bewusst machen, dass die Welt grundsätzlich dem Volk Gottes feindlich gegenübersteht. Mit dieser Tatsache wird das Psalmen- Buch sogar eröffnet. »Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen.« Gottlose, Sünder und Spötter sind Gegner aller, die den lebendigen Gott ehren, die auf sein Wort hören und ihm gehorchen. Nicht immer stehen wir im Kreuzfeuer von Spott, Verachtung und Verfolgung, aber wir müssen von der Front wissen. • Wir müssen uns bewusst machen, dass die »Feindesfront « im eigenen Herzen lebt. »Wer der Welt Freund sein will, ist Gottes Feind« (Jak. 4, 4). Gib acht, dass du nicht aus lauter Gefälligkeit und Liebenswürdigkeit oder auch aus Furcht vor Konflikten dich der Meinung und den Maßstäben deiner Umgebung anpasst. Wir scheuen uns aufzufallen, taktlos zu erscheinen, abgelehnt zu werden und als Spaßverderber zu gelten. Aber gewisse Dinge können Jesusnachfolger nicht mitmachen. Es gibt auch keine neutrale Zone, in der wir uns bewegen können. Das mag an manchen Stellen eine große Herausforderung sein und zu Auseinandersetzungen führen. Beleidigungen, Demütigungen und Spannungen gehen uns »gegen den Strich«. Aber unser himmlischer Vater weiß um das Ausmaß und die Tiefe unserer Nöte. Und er hat genug Gnade für uns, dass wir in der Spur des Glaubens bleiben und ihm nicht »aus der Schule laufen«. Jesus machte seinen Jüngern deutlich: Wundert euch nicht, wenn es Gegensätze, Fronten gibt! . . . Ich habe es euch jetzt gesagt, damit ihr euch später nicht wundert. (Lies Matth. 5, 10-12; Apg. 5, 40-42; 1. Petr. 4, 12-14.)
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