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nächsten Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XII vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) – X Archiv Datum: Sonntag, 25.01.2009 Bibelstelle: Psalm 40, 15. 16; lukas 22, 31. 32 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XI Psalm 40 15 Es sollen sich schämen und beschämt werden allesamt, die nach meinem Leben trachten, es wegzuraffen; es sollen zurückweichen und zuschanden werden, die Gefallen haben an meinem Unglück! 16 Es sollen sich entsetzen über ihre Schande, die zu mir sagen: Haha! Haha! Lukas 22 31 Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. 32 Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder. Wir haben überlegt, warum in den Psalmen so häufig von Feinden und deren Bekämpfung die Rede ist. Als Erstes stellten wir fest: David war von vielen Feinden umgeben. Es leuchtet ein, dass er seine Situation, wie sie war, im Gebet vor Gott brachte. Auch wir dürfen vor Gott klagen. Zweitens haben Nachfolger von Jesus aber auch das Gebot von Jesus, ihre Feinde zu lieben. So hat es der Herr selber praktiziert. Drittens gibt es in der Menschheitsgeschichte grundsätzlich zwei unvereinbare Gegensätze, die seit dem Sündenfall unsere Welt spalten: Das Reich der Finsternis und das Reich des Lichts. Viertens: Unser eigenes Herz ist eine »zwiespältige Welt«. Wir müssen es lernen, in allen Auseinandersetzungen auf Jesus zu schauen und in seiner Schule Eindeutigkeit, Geduld und Treue zu lernen. Der Apostel Paulus stellt uns in Epheser 6, 10-17 für alle Lebens- und Glaubenskämpfe geistliche Verteidigungshilfen vor. Er leitete diese von der Rüstung eines römischen Soldaten ab: Der Hüftgürtel hielt das weite Gewand zusammen. Außerdem waren dort die einzelnen Waffenteile befestigt. Im geistlichen Kampf kommt es grundlegend auf unsere Einsatz-Bereitschaft für Jesus, der die Wahrheit in Person ist, an. (Vgl. 1. Petr. 3, 15.) Die Halbstiefel verhinderten, dass kleine Steine die Kampfleistung minderten. Oft sind es »nur« Kleinigkeiten, die uns lähmen, wenn es um die Bekanntmachung des Evangeliums geht. Der Schild war ein Langschild, der von Kopf bis Fuß reichte, und alle Pfeile unwirksam machte. Der Glaube an Jesus Christus und das Vertrauen auf ihn, den Sieger über Sünde, Hölle, Tod und Teufel, stärkt uns zur Standhaftigkeit und bewahrt uns, wenn die Pfeilspitzen des Bösen uns löchern wollen.
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