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Datum: Montag, 26.01.2009
Bibelstelle: Epheser 6, 17
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XII



Epheser 6
17 Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort.

Der Helm beschützt den Kopf, das wichtigste Organ unseres Körpers. Ohne
Helm ist der Kampf von vornherein verloren. Der »Helm des Heils«, die Rettung
des Menschen, ist grundlegende Voraussetzung und beständige Notwendigkeit,
um Siege erringen zu können. Welche Bedeutung kann der
»Helm des Heils« im Blick auf unsere Gedankenwelt haben? (Vgl. 2. Kor. 10,
5.) Das kurze Schwert war die einzige Angriffswaffe des Kämpfers. Dieses
»Schwert des Geistes«, das Wort Gottes, hat in sich selber eine große und
treffsichere Kraft. Der Heilige Geist wird uns leiten, das richtige Wort Gottes
zur richtigen Zeit einzubringen. In einer Zeit, in der die biblischen und
ethischen Werte zunehmend zerbrechen, scheint das »Schwert des Geistes«
vieler Jesusleute stumpf geworden zu sein. Sie ziehen sich ins Private
zurück, schweigen sich aus, lassen alles laufen, wie es läuft, statt mutig
aufzustehen und sich zu Jesus und zu den biblischen Normen zu bekennen.
»Steht auf!«, sagte der Herr zu seinen Jüngern in Gethsemane. Kommt
heraus aus den Winkeln der Schläfrigkeit! Steht und kämpft für das Evangelium!
Dabei sollten wir unbedingt die Gefechtskunst, wie Jesus sie gelehrt
hat, beherzigen: »Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die
Tauben« (Matth. 10, 16). Wie können wir die Gefechtskunst praktisch
einüben? Der Apostel Paulus schrieb an seinen Mitarbeiter Timotheus: »Ich
ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen
getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind,
damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit
und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott,
welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der
Wahrheit kommen« (1. Tim. 2, 1-4; lies Eph. 6, 18-20). Unser Beten wird nicht
vergeblich sein.


 

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