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Datum: Dienstag, 27.01.2009
Bibelstelle: Psalm 40, 17; 18, 2. 3
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XIII



Psalm 40
17 Es mögen fröhlich sein und sich freuen an dir alle, die dich suchen; es mögen stets sagen: `Gross ist der HERR!, die dein Heil lieben.
Psalm 18
2 Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!
3 Der HERR ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter, mein Gott ist mein Hort, bei dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste.

»Lass deiner sich freuen und fröhlich sein alle, die nach dir fragen; und die dein Heil lieben, lass allewege sagen: Der Herr sei hoch gelobt!« Wer darf
sich eigentlich freuen? David sagt: »Alle, die nach dir fragen!« Wie nüchtern,
ja bescheiden, drückt sich David aus. Er spricht nicht einige Wenige an.
Er sagt nicht: Alle, die etwas Großes mit Gott erlebt haben, können sich
freuen. Oder: Alle, die biblisch und theologisch gebildet sind. Hier steht
ganz schlicht: »Alle, die nach dir fragen!« »Nach dir fragen« – das heißt:
offen sein für Jesus und sein Reden. (Lies Hebr. 3, 1. 2; Kol. 3, 1-3.) Richte
deinen Blick auf ihn, der dich mit »ewiger Liebe geliebt hat«. Frage ihn: Herr,
wie sieht dein Programm heute für mich aus? Was willst du mir heute durch
dein Wort sagen? Wie wirst du mein Vertrauen in dieser Herausforderung
stärken? Wie soll ich mich in dieser Sache entscheiden? Wo brauche ich
Korrektur? Solches Fragen und die Beachtung der Antwort, die Jesus mir
gibt, heiligt und reinigt mein Alltagsleben. Und ich werde mit Freude erfüllt.
(Lies Ps. 27, 4; 34, 6; 63, 6-9.) Wer darf sich freuen? David fügt hinzu: »Die
dein Heil lieben!« Hier liegt der Grund, warum David trotz aller Anfechtung
und Bedrängnis nicht am Boden liegt. Und wenn ich falle, stehe ich wieder
auf: Micha 7, 8. Hier liegt der Grund, warum er und wir nicht freudlos, verhärmt,
verbittert und trübsinnig unseren Weg gehen müssen. Auch wenn
wir Gottes Führung manchmal nicht verstehen, wenn uns menschlich gesehen
kein Grund zur Freude übrig bleibt, weist David auf den Gott hin, der
zu uns steht und von dem wir Hilfe, Rettung und Heil erfahren. (Lies Ps. 121,
1-8; 109, 31; Jes. 43, 1-4.)


 

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