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nächsten Text: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) – II vorherigen Text: Auf festem Boden in Höhen und Tiefen des Lebens – Psalm 40 (Teil 3) - XIV Archiv Datum: Donnerstag, 29.01.2009 Bibelstelle: 1. Könige 17, 1; 18, 41-46; Jakobus 5, 17. 18 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) – I 1. Könige 17 1 Und Elia, der Tischbiter, aus Tischbe [in] Gilead, sagte zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort! 1. Könige 18 41 Und Elia sagte zu Ahab: Geh hinauf, iss und trink! Denn da ist ein Geräusch vom Rauschen des Regens. 42 Da ging Ahab hinauf, um zu essen und zu trinken. Elia aber stieg auf den Gipfel des Karmel. Und er beugte sich zur Erde und legte sein Gesicht zwischen seine Knie. 43 Und er sagte zu seinem Diener: Geh doch hinauf, halte Ausschau auf das Meer hin! Und er ging hinauf und hielt Ausschau und sagte: Es ist nichts da. Und er sagte: Geh wieder hin! So siebenmal. 44 Und es geschah beim siebten Mal, da sagte er: Siehe, eine Wolke, [so] klein wie die Hand eines Mannes, steigt aus dem Meer herauf. Da sagte Elia: Geh hinauf, sag zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, damit der Regen dich nicht aufhält! 45 Und es geschah unterdessen, da wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein starker Regen. Und Ahab bestieg [den Wagen] und fuhr nach Jesreel. 46 Und die Hand des HERRN kam über Elia; und er gürtete seine Hüften und lief vor Ahab her bis nach Jesreel hin. Jakobus 5 17 Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. 18 Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor. Verhalten gegenüber irrenden Brüdern Elias Gebet um Regen wurde erhört, weil er in der Erwartungshaltung lebte und es Gottes Zeit war. Wir können uns bestimmt vorstellen, wie sich die Menschen nach drei Jahren Dürre in die Arme fielen, als sie die ersten großen, schweren Regentropfen spürten. Vielleicht war der Regen ein noch größeres und deutlicheres Zeichen von Gottes Macht als das Feuer. Selbst Ahab rast mit seiner Staatskarosse davon, um nicht im Schlamm stecken zu bleiben. Und plötzlich wird er von Elia überholt, der im Platzregen an ihm vorbeisprintet. Wie ein Siegesbote lief der Mann Gottes dem Gespann Ahabs bis in das etwa 30 km entfernte Jesreel voraus. Wie war dies nur möglich, und das nach solch einem äußerst fordernden Tag? »Die Hand des Herrn war auf ihm«, lautet die schlichte biblische Antwort. Und doch mögen wir uns fragen: Ist Elia nicht ein außergewöhnlicher Mann, an den wir nie herankommen werden? Jakobus stellt nüchtern fest: »Elia war ein schwacher Mensch wie wir.« Er war keine »Berühmtheit«, kein »Held«. Aber er lebte ganz und gar aus der engen Gemeinschaft mit Gott. Darum hatte Elias Gebet solch große Kraft. Es ist kein Gebet in eigener Sache, sondern Fürbitte für das Volk des Herrn. »Elia war nie so mächtig, dass er nicht mehr gebetet hätte, nie so zuversichtlich, dass er nicht mehr abgewartet hätte, nie so abgehoben, dass er den Regen in der winzigen Wolke nicht mehr erkannt hätte« (C.Swindoll). – Wir dienen demselben Gott und dürfen deshalb große, unseren Verstand übersteigende Erfahrungen mit ihm machen. Gebet bedeutet allerdings auch Kampf. Wer im Geist leben will, muss auch im Geist kämpfen, und wir dürfen den Sieg vom Herrn erwarten. (Vgl. 2. Mose 17, 8-16; Sach. 10, 12; Eph. 6, 10-13. 18.)
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