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nächsten Text: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) - X vorherigen Text: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) - VIII Archiv Datum: Donnerstag, 05.02.2009 Bibelstelle: 1. Könige 2, 1-14 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) - IX 2. Könige 2 1 Und es geschah, als der HERR den Elia im Sturmwind zum Himmel auffahren lassen wollte, da gingen Elia und Elisa von Gilgal fort. 2 Und Elia sagte zu Elisa: Bleib doch hier! Denn der HERR hat mich nach Bethel gesandt. Elisa aber sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und sie gingen nach Bethel hinab. 3 Da kamen die Söhne der Propheten, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sagten zu ihm: Hast du erkannt, dass der HERR heute deinen Herrn über deinen Kopf hin wegnehmen wird? Er sagte: Auch ich habe es erkannt. Seid still! 4 Und Elia sagte zu ihm: Elisa, bleib doch hier! Denn der HERR hat mich nach Jericho gesandt. Er aber sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und sie kamen nach Jericho. 5 Da traten die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, zu Elisa und sagten zu ihm: Hast du erkannt, dass der HERR heute deinen Herrn über deinen Kopf hin wegnehmen wird? Er sagte: Auch ich habe es erkannt. Seid still! 6 Und Elia sagte zu ihm: Bleib doch hier! Denn der HERR hat mich an den Jordan gesandt. Er aber sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und so gingen sie beide miteinander. 7 Und fünfzig Mann von den Söhnen der Propheten gingen mit und blieben abseits stehen, als die beiden an den Jordan traten. 8 Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte [ihn] zusammen und schlug auf das Wasser. Und es teilte sich hierhin und dorthin, und die beiden gingen hinüber auf dem Trockenen. 9 Und es geschah, als sie hinübergegangen waren, da sagte Elia zu Elisa: Bitte, was ich für dich tun soll, bevor ich von dir weggenommen werde! Elisa sagte: Dass mir doch ein zweifacher Anteil von deinem Geist [gegeben] werde! 10 Da sagte er: Du hast Schweres erbeten! Wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir weggenommen werde, dann wird dir das [gegeben] werden; wenn aber nicht, dann wird es [dir] nicht [gegeben] werden. 11 Und es geschah, während sie gingen, gingen und redeten, siehe da: ein feuriger Wagen und feurige Pferde, die sie beide voneinander trennten! Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel. 12 Und Elisa sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und sein Gespann! Dann sah er ihn nicht mehr. Da fasste er seine Kleider und zerriss sie in zwei Stücke. 13 Und er hob den Mantel des Elia auf, der diesem entfallen war, kehrte um und trat an das Ufer des Jordan. 14 Und er nahm den Mantel des Elia, der diesem entfallen war, und schlug auf das Wasser und sagte: Wo ist der HERR, der Gott des Elia? Auch er schlug also auf das Wasser, und es teilte sich hierhin und dorthin, und Elisa ging hinüber. Wir erfahren in unserem Tagestext erstaunliche Ereignisse über die letzten Tage und Stunden Elias, die uns ermutigen können. Sein Ende war ein Triumph, ein strahlender Sieg. Gott hatte etwas ganz Besonderes mit ihm vor, wie es außer ihm nur noch Henoch erlebt hatte. (Siehe 1. Mose 5, 24; Hebr. 11, 5.) Wir haben gelesen, wie Elias Auftreten immer wieder mit plötzlich aufbrechendem Feuer verbunden war – ein Zeichen dafür, dass der heilige und lebendige Gott gegenwärtig war. Darauf weisen uns auch der feurige Wagen und die feurigen Pferde hin, die Gott sandte, um Elia in seine Herrlichkeit aufzunehmen. Elia hatte bereits Elisa, den von Gott ausgewählten Nachfolger, bei sich. Und Elisa wollte unbedingt bis zum Schluss bei seinem väterlichen Freund bleiben. Bei ihrer letzten gemeinsamen Wanderung dachte Elia daran, seinen Nachfolger zurückzulassen; der aber will nichts davon wissen. »Es gibt Menschen, die man am liebsten nicht ziehen lassen möchte oder wenigstens bis zuletzt begleiten möchte« (H. Lamparter). Elia war solch ein Mensch. Gemeinsam legten sie nun den Weg zurück, auf dem Gott einst sein Volk ins verheißene Land hineingeführt hatte: Gilgal (der Ort, an dem für Israel ein neues Leben begann) – Bethel (der Ort des Gebets, Abraham hatte dort einen Altar gebaut) – Jericho (der Ort des Sieges) sind herausragende Orte der Geschichte Gottes mit seinem Volk. (Lies Jos. 4, 19. 20; 5, 2; 1. Mose 13, 3. 4; Jos. 6, 1. 2.) Es gibt auch in unserem persönlichen Leben und im Leben der Jesus-Gemeinde wichtige Orte und Ereignisse, an die wir uns dankbar erinnern dürfen. Sie können uns neuen Mut zum Weitergehen schenken, indem sie in unseren Herzen die Erinnerung an Gottes Treue lebendig halten. (Vgl. Ps. 111, 1-10; 2. Mose 17, 14. 15; 2. Tim. 2, 8.)
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