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nächsten Text: Frieden mit Gott – I vorherigen Text: Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) - X Archiv Datum: Samstag, 07.02.2009 Autor: Martin Luther Thema: Je weniger Worte, desto besser ist das Gebet Ich bin ja auch ein Doktor und Prediger, ja so gelehrt und erfahren, wie die alle sein mögen, die solche Vermessenheit und Sicherheit haben. Dennoch tue ich wie ein Kind, das man den Katechismus lehrt, und lese und spreche den Katechismus auch Wort für Wort des Morgens, und wenn ich Zeit habe, das Vaterunser, die Zehn Gebote, das Glaubensbekenntnis, Psalmen usw., und muss noch täglich dazu lesen und studieren und kann dennoch nicht bestehen, wie ich gerne wollte, und muss ein Kind und Schüler des Katechismus bleiben und bleib's auch gerne. Die Weise ist die: Dass man wenig Worte mache, aber viel und tiefe Absicht oder Besinnung damit verbinde. Je weniger Worte, desto besseres Gebet; je mehr Worte, desto schlechteres Gebet: Wenig Worte und viel Sinn ist christlich, viele Worte und wenig Sinn ist heidnisch. Darum sagt Christus: Ihr sollt nicht wie die Heiden viel reden, wenn ihr betet. Martin Luther (1483-1546) Reformator aus Wittenberg
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