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11.02. Frieden mit Gott – IV

10.02. Frieden mit Gott – III

09.02. Thema Frieden mit Gott – II

08.02. Frieden mit Gott – I

07.02. Je weniger Worte, desto besser ist das Gebet

06.02. Der Herr allein ist Gott – Aus dem Leben Elias (Teil 2) - X

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Datum: Sonntag, 08.02.2009
Bibelstelle: Römer 1, 17; 3, 21-28; 5, 1. 2
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Frieden mit Gott – I




Römer 1
17 sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Römer 3
21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret und bezeuget durch das Gesetz und die Propheten.
22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an JEsum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.
23 Denn es ist hier kein Unterschied; sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollten,
24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Christum JEsum geschehen ist,
25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete, in dem, daß er Sünde vergibt, welche bis anher geblieben war unter göttlicher Geduld,
26 auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an JEsum.
27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist aus. Durch welches Gesetz? durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz.
28 So halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Römer 5
1 Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn JEsum Christum,
2 durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit die Gott geben soll.


In Römer 1 bis 4 geht Paulus der Frage nach, wie man aus Glauben gerecht
wird. Dabei befasst er sich zuerst mit der negativen (1, 18 -3, 20), dann mit
der positiven Seite (3, 21 -4, 25). In den ersten vier Kapiteln kommt über
fünfundzwanzigmal das Wort »glauben« vor, aber nur zweimal das Wort
»leben«. Die Kapitel 5 bis 8 behandeln nun das »Leben« des aus Glauben
Gerechten. Deswegen taucht der Begriff »glauben« nur noch selten auf,
dagegen »leben« über fünfundzwanzigmal.

Der Apostel Paulus bekennt: Gott hat uns zu sich in das neue, richtige und
gute Verhältnis gesetzt (»gerecht gemacht«). Aus dem bösen »Fall« ist nun
ein fester »Stand« geworden, der »Gnaden-Stand« (5, 2). Darum haben wir

• »Frieden mit Gott«. Dieser Friede ist seinem Wesen nach kein Gefühl, kein
Gemütszustand, sondern das rechtlich begründete Eins-sein mit Gott. Denn
Friede mit Gott beinhaltet ewige Gemeinschaft mit ihm. Nichts und niemand
kann uns den Frieden mit Gott rauben. Wir werden zwar weiterhin durch
Versuchungen, Bedrängnisse, Leid und Krankheitsnöte »beunruhigt«. Wir
können auch noch Böses denken und tun. Wir geraten in manche Konflikte
und Streitigkeiten. Aber das alles zerstört nicht die ewige Verbundenheit mit
Gott. Der Bund mit Gott kann und wird niemals geschieden werden. Warum
nicht? Weil Gott treu ist. Er selber hat den Friedens-Vertrag mit dem Blut
seines Sohnes unterschrieben. (Lies 2. Mose 24, 8; 3. Mose 17, 11; Hes. 37, 26; Matth. 26, 28; Hebr. 12, 24; 13, 20. 21.)

Der »Friede mit Gott« beruht auf dem Erlösungs- und Versöhnungswerk des
Herrn Jesus Christus. Ist uns das unscheinbare Wörtchen »durch« aufgefallen?

»Wir haben Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus und
durch Jesus im Glauben Zugang zu dieser Gnade.« In unserem fünften
Kapitel wimmelt es geradezu von diesem »Durch«. »Alles, was wir als Christen
sind und haben, was unseren unverwechselbaren Wert und unsere einzigartige Würde ausmachen, verdanken wir dem Mittler Jesus Christus«
(K. J. Diehl). »Was kann mir denn nun schaden der Sünden große Zahl? Ich
bin bei Gott in Gnaden, die Schuld ist allzumal bezahlt durch Christi teures
Blut, dass ich nicht mehr darf fürchten der Hölle Qual und Glut. Drum sag
ich dir von Herzen jetzt und mein Leben lang für deine Pein und Schmerzen,
o Jesu, Lob und Dank, für deine Not und Angstgeschrei, für dein unschuldig
Sterben, für deine Lieb und Treu« (J. Gesenius).


 

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