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nächsten Text: Thema Frieden mit Gott – II vorherigen Text: Je weniger Worte, desto besser ist das Gebet Archiv Datum: Sonntag, 08.02.2009 Bibelstelle: Römer 1, 17; 3, 21-28; 5, 1. 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Frieden mit Gott – I Römer 1 17 sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Römer 3 21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret und bezeuget durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an JEsum Christum zu allen und auf alle, die da glauben. 23 Denn es ist hier kein Unterschied; sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Christum JEsum geschehen ist, 25 welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete, in dem, daß er Sünde vergibt, welche bis anher geblieben war unter göttlicher Geduld, 26 auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an JEsum. 27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist aus. Durch welches Gesetz? durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz. 28 So halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Römer 5 1 Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn JEsum Christum, 2 durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit die Gott geben soll. In Römer 1 bis 4 geht Paulus der Frage nach, wie man aus Glauben gerecht wird. Dabei befasst er sich zuerst mit der negativen (1, 18 -3, 20), dann mit der positiven Seite (3, 21 -4, 25). In den ersten vier Kapiteln kommt über fünfundzwanzigmal das Wort »glauben« vor, aber nur zweimal das Wort »leben«. Die Kapitel 5 bis 8 behandeln nun das »Leben« des aus Glauben Gerechten. Deswegen taucht der Begriff »glauben« nur noch selten auf, dagegen »leben« über fünfundzwanzigmal. Der Apostel Paulus bekennt: Gott hat uns zu sich in das neue, richtige und gute Verhältnis gesetzt (»gerecht gemacht«). Aus dem bösen »Fall« ist nun ein fester »Stand« geworden, der »Gnaden-Stand« (5, 2). Darum haben wir • »Frieden mit Gott«. Dieser Friede ist seinem Wesen nach kein Gefühl, kein Gemütszustand, sondern das rechtlich begründete Eins-sein mit Gott. Denn Friede mit Gott beinhaltet ewige Gemeinschaft mit ihm. Nichts und niemand kann uns den Frieden mit Gott rauben. Wir werden zwar weiterhin durch Versuchungen, Bedrängnisse, Leid und Krankheitsnöte »beunruhigt«. Wir können auch noch Böses denken und tun. Wir geraten in manche Konflikte und Streitigkeiten. Aber das alles zerstört nicht die ewige Verbundenheit mit Gott. Der Bund mit Gott kann und wird niemals geschieden werden. Warum nicht? Weil Gott treu ist. Er selber hat den Friedens-Vertrag mit dem Blut seines Sohnes unterschrieben. (Lies 2. Mose 24, 8; 3. Mose 17, 11; Hes. 37, 26; Matth. 26, 28; Hebr. 12, 24; 13, 20. 21.) Der »Friede mit Gott« beruht auf dem Erlösungs- und Versöhnungswerk des Herrn Jesus Christus. Ist uns das unscheinbare Wörtchen »durch« aufgefallen? »Wir haben Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus und durch Jesus im Glauben Zugang zu dieser Gnade.« In unserem fünften Kapitel wimmelt es geradezu von diesem »Durch«. »Alles, was wir als Christen sind und haben, was unseren unverwechselbaren Wert und unsere einzigartige Würde ausmachen, verdanken wir dem Mittler Jesus Christus« (K. J. Diehl). »Was kann mir denn nun schaden der Sünden große Zahl? Ich bin bei Gott in Gnaden, die Schuld ist allzumal bezahlt durch Christi teures Blut, dass ich nicht mehr darf fürchten der Hölle Qual und Glut. Drum sag ich dir von Herzen jetzt und mein Leben lang für deine Pein und Schmerzen, o Jesu, Lob und Dank, für deine Not und Angstgeschrei, für dein unschuldig Sterben, für deine Lieb und Treu« (J. Gesenius).
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