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10.02. Frieden mit Gott – III

09.02. Thema Frieden mit Gott – II

08.02. Frieden mit Gott – I

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Datum: Montag, 09.02.2009
Bibelstelle: Johannes 10, 9; 14, 6; Römer 5, 1. 2
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Thema Frieden mit Gott – II



Johannes 10
9 Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingehet, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.

Johannes 14
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich

Römer 5
1 Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn JEsum Christum,
2 durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit die Gott geben soll.


Gott hat uns gerecht gemacht. Er hat uns zu sich in das neue, richtige und
gute Verhältnis gebracht. Darum haben wir »Frieden mit Gott«. Darum
haben wir

• »Zugang zu dieser Gnade«. Wir haben zu vielem Zugang. In dieser Welt
ist fast zu allem Zugang für den, der gute Ellbogen hat. Hier aber geht es
um den »Zugang zur Gnade, in der wir stehen« – das heißt, wir haben jetzt
den Zugang zum Himmel. Wo aber ist der Weg? Wo ist die Brücke, die den
Abgrund zwischen Himmel und Erde überwindet? Christus ist der Weg.
Christus hat die Brücke vom Himmel zu uns geschlagen. Darum haben wir
Zugang zum Himmel (Hebr. 10, 19). Wir können nun Gott durch Christus
hören in seinem Wort; das ist Zugang (Joh. 10, 27-29). Wir dürfen jetzt auch
mit Gott reden, ihn im Namen des Herrn Jesus Christus anrufen; das ist
Zugang (Matth. 7, 7. 8). Wir dürfen im Vaterhaus ein- und ausgehen wie
Kinder daheim. Es ist uns sogar an Gottes Tisch ein Platz freigelassen.
• Wir haben Zukunft. Zu allen Zeiten haben Menschen mit Angst und
Sorgen in die Zukunft geblickt. Paulus schreibt hier aber nun nicht, dass wir
keine Angst mehr vor der Zukunft haben müssten. Vielmehr heißt es: »Wir
rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit.« Der Apostel jubelt
darüber, dass in den Jesus-Leuten eine unsterbliche Hoffnung wohnt, eine
Vorfreude auf den Himmel, ein gespanntes Erwarten. (Vgl. Phil. 3, 20. 21;
Hebr. 11, 8-10; 13, 14.) Kennen wir diese Erwartungs-Haltung, diese Vorfreude »der zukünftigen Herrlichkeit«? Beschleichen uns nicht eher Wehmut oder Erschrecken? Wir dürfen mit Jesus darüber im Gespräch sein.




 

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