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nächsten Text: Frieden mit Gott – IV vorherigen Text: Thema Frieden mit Gott – II Archiv Datum: Dienstag, 10.02.2009 Bibelstelle: Johannes 16, 33; Römer 5, 3. 4 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Frieden mit Gott – III Johannes 16 33 Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Römer 5 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringet 4 Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung, Soeben hatte Paulus voller Freude Gott dafür gedankt, dass wir einmal an seiner Herrlichkeit teilhaben werden. Jetzt erklingen scheinbar ganz andere Töne: »Wir rühmen uns auch der Bedrängnisse.« Wie sollen wir das verstehen? Bedrängnisse gehören zum Lebensraum der Jesusnachfolger. Sie leben nicht in konfliktfreier Zone. Im Gegenteil: Wer zu Jesus gehört, bekommt den eisigen Wind der Welt zu spüren. »Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen« (Joh. 15, 20). Das liegt daran, dass das »Reich dieser Welt« regiert wird von Satan, dem »Fürst dieser Welt«. Er ist »der Vater der Lüge und Menschenmörder von Anfang an« (Joh. 8, 44). Das »Reich Gottes« dagegen wird von Jesus, dem »Fürst des Friedens« regiert. Er ist die Wahrheit und das Leben in Person. Kein Wunder, dass es zu Auseinandersetzungen kommt. Jeder Jesusnachfolger ist dem Feind Gottes ein Dorn im Auge. Darum werden Christen belächelt, beleidigt, beschädigt, beseitigt. (Lies 2. Tim. 3, 12; Eph. 6, 12.) Und doch gibt es mitten in Anfechtungen und Not das Wunder des »Rühmens«. (Siehe Apg. 16, 19. 22-34.) »Das ist das in der Schrift mannigfach bezeugte Geheimnis der lobenden und dankenden Gemeinde, deren Singen in Zeiten der Bedrängnis zwar gedämpft, aber besonders zeugniskräftig tönt« (W. Lüthi). Bedrängnisse, zusammengespannt mit dem Glauben (V. 1. 2), rufen eine Kette positiver Wirkungen hervor. Wie man eine abwärts laufende Rolltreppe zum Hinauflaufen benutzen kann, so lässt sich Niederdrückendes in gegensätzlicher Richtung überwinden (Röm. 8, 28). Leiden für Christus geht einem plötzlich als Leiden mit Christus auf, als Geschenk engster Gemeinschaft mit ihm (Matth. 5, 11. 12; Apg. 5, 41; Phil. 1, 29; 3, 10; 1. Petr. 4, 13) und Markenzeichen für die Echtheit unserer Nachfolge. Das vermittelt vorher nicht gekannte Standhaftigkeit. Bestandene Proben aber ergeben Bewährung, was wiederum die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit aktiviert.
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