Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

14.02. Frieden mit Gott – VIII

13.02. Frieden mit Gott – VII

12.02. Frieden mit Gott – VI

11.02. Frieden mit Gott – IV

10.02. Frieden mit Gott – III

09.02. Thema Frieden mit Gott – II

08.02. Frieden mit Gott – I

07.02. Je weniger Worte, desto besser ist das Gebet
 
nächsten Text: Frieden mit Gott – IV
vorherigen Text: Thema Frieden mit Gott – II
Archiv



Datum: Dienstag, 10.02.2009
Bibelstelle: Johannes 16, 33; Römer 5, 3. 4
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Frieden mit Gott – III



Johannes 16
33 Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Römer 5
3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringet
4 Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung,


Soeben hatte Paulus voller Freude Gott dafür gedankt, dass wir einmal an
seiner Herrlichkeit teilhaben werden. Jetzt erklingen scheinbar ganz andere
Töne: »Wir rühmen uns auch der Bedrängnisse.« Wie sollen wir das verstehen?

Bedrängnisse gehören zum Lebensraum der Jesusnachfolger. Sie leben nicht
in konfliktfreier Zone. Im Gegenteil: Wer zu Jesus gehört, bekommt den
eisigen Wind der Welt zu spüren. »Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie
auch euch verfolgen« (Joh. 15, 20). Das liegt daran, dass das »Reich dieser
Welt« regiert wird von Satan, dem »Fürst dieser Welt«. Er ist »der Vater der
Lüge und Menschenmörder von Anfang an« (Joh. 8, 44). Das »Reich Gottes«
dagegen wird von Jesus, dem »Fürst des Friedens« regiert. Er ist die Wahrheit und das Leben in Person. Kein Wunder, dass es zu Auseinandersetzungen kommt. Jeder Jesusnachfolger ist dem Feind Gottes ein Dorn im Auge.

Darum werden Christen belächelt, beleidigt, beschädigt, beseitigt. (Lies 2. Tim. 3, 12; Eph. 6, 12.) Und doch gibt es mitten in Anfechtungen und Not
das Wunder des »Rühmens«. (Siehe Apg. 16, 19. 22-34.) »Das ist das in der
Schrift mannigfach bezeugte Geheimnis der lobenden und dankenden
Gemeinde, deren Singen in Zeiten der Bedrängnis zwar gedämpft, aber
besonders zeugniskräftig tönt« (W. Lüthi).

Bedrängnisse, zusammengespannt mit dem Glauben (V. 1. 2), rufen eine
Kette positiver Wirkungen hervor. Wie man eine abwärts laufende Rolltreppe
zum Hinauflaufen benutzen kann, so lässt sich Niederdrückendes in
gegensätzlicher Richtung überwinden (Röm. 8, 28). Leiden für Christus geht
einem plötzlich als Leiden mit Christus auf, als Geschenk engster Gemeinschaft mit ihm (Matth. 5, 11. 12; Apg. 5, 41; Phil. 1, 29; 3, 10; 1. Petr. 4, 13) und Markenzeichen für die Echtheit unserer Nachfolge. Das vermittelt vorher nicht gekannte Standhaftigkeit. Bestandene Proben aber ergeben Bewährung, was wiederum die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit aktiviert.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto