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nächsten Text: Frieden mit Gott – VI vorherigen Text: Frieden mit Gott – III Archiv Datum: Mittwoch, 11.02.2009 Bibelstelle: Johannes 17, 26; Römer 5, 5; 1. Johannes 4, 7 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Frieden mit Gott – IV Johannes 17 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und will ihnen kundtun, auf daß die Liebe, damit du mich liebest, sei in ihnen und ich in ihnen. Römer 5 5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. 1. Johannes 4 7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott. In allen Bewährungsproben hat die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit einen langen Atem. Sie lässt den Jesusnachfolger nicht scheitern (Ps. 22, 3. 20). Nur, woher nehmen die Bedrängten immer wieder diese Frische? Paulus bezeugt: »Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen.« Auch Christen müssen mit unbeantworteten Fragen leben. Aber sie hören nicht auf, Gott zu rühmen, denn sie sind Geliebte Gottes. Sie wissen, woran sie bei ihm sind: Er hat ihnen die Gabe des Heiligen Geistes geschenkt. (Vgl. 2. Kor. 1, 22; Eph. 1, 13. 14.) Indem er uns gegeben wird, teilt Gott uns seinen innersten Besitz mit, seine Liebe. Sie ist »ausgegossen in unsere Herzen«. Gießen ist weder rieseln noch tröpfeln. Schon in Joel 3, 1 steht »ausgießen auf« für die Spendung nicht sparender, rückhaltloser Fülle. (Vgl. Apg. 2, 33; Tit. 3, 6.) In unseren Medien ist immer öfter davon die Rede, dass Wassermangel im Zuge des Klimawandels zu einem weltweiten Problem anwachsen werde. Von ein paar Tropfen Wasser kann niemand leben. Das gilt ebenso für die Liebe Gottes. Weltweit mangelt es an dieser Liebe – nicht selten auch in unseren Gemeinden. Und in meinem persönlichen Umkreis und Leben? Die Menschen haben Durst nach wahrhaftiger und gebefreudiger Liebe. (Lies Luk. 10, 25-37; 2. Thess. 1, 3. 4.) Die Dienste der Liebe sind verschieden und vielseitig. Sie können verborgen oder öffentlich verrichtet werden. Sie können klein oder groß sein. Aber es ist immer ein und derselbe Geist, den Gott in unsere Herzen ausgegossen hat. »Bitten will ich dich: Nimm mein ganzes Herz! Sei an meiner Seite in Freud und Schmerz. Hilf, dass ich dir diene mit dem, was du gibst; und dass ich den Nächsten so lieb, wie du liebst« (J.Knudsen / W. Scholz).
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