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nächsten Text: Frieden mit Gott – VIII vorherigen Text: Frieden mit Gott – VI Archiv Datum: Freitag, 13.02.2009 Bibelstelle: Römer 5, 12-14 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Frieden mit Gott – VII Römer 5 12 Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist kommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündiget haben; 13 (denn die Sünde war wohl in der Welt bis auf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sünde nicht, 14 sondern der Tod herrschte von Adam an bis auf Mose, auch über die, die nicht gesündiget haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war. In den Niederlanden ist es vorgekommen, dass durch ein einziges Kaninchen ein Deich unterhöhlt wurde, sodass das Meer übers tiefer liegende Land hereinflutete. Was sich hier ereignete, kann uns verdeutlichen, was am schrecklichsten Tag zu Beginn der Menschheitsgeschichte geschah: Adam ist das »Kaninchen« gewesen, das mit seinem Ungehorsam den Damm unterhöhlt hat, und seither ist die Weltgeschichte überschwemmt von einem »Meer an Blut und Tränen«. »Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.« Paulus ist es wichtig, hervorzuheben, dass die Sünde nicht eine allgemeine »Naturkatastrophe«, sondern eine »Herzenskatastrophe« im Leben des Einzelnen ist. Darum haben »alle Menschen gesündigt«. Ob sie vor Mose oder nach ihm gelebt haben, es gilt für alle, für Juden und Heiden: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer« (Röm. 3, 10-12). Zwar stehen die Menschen, die nicht den ausdrücklichen Gotteswillen aus Gottes Gebot kennen, nicht unter der gleichen Verantwortlichkeit. Dennoch hat die Sünde auch sie im Griff, und sie können sich nicht für ihr Tun entschuldigen (Röm. 1, 20). Paulus hegt aber keine Vorliebe für die schrecklichen Untaten »Adams«, sondern er zeichnet auf diesem dunklen Hintergrund ein umso helleres Bild: das Bild des Herrn Jesus Christus. »Adam« dient Paulus gewissermaßen als Skizze, als Schattenriss, für das einzigartige »Bild«, das den Namen über alle Namen trägt: Jesus Christus. Neben oder außer diesem einen und einmaligen Erlöser gibt es keinen anderen. (Lies Apg. 4, 8-12; 8, 26-38.)
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