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nächsten Text: Frieden mit Gott – IX vorherigen Text: Frieden mit Gott – VII Archiv Datum: Samstag, 14.02.2009 Bibelstelle: Römer 5, 15-21 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Frieden mit Gott – VIII Römer 5 15 Aber nicht hält sich's mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn so an eines Sünde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einigen Menschen, JEsu Christi. 16 Und nicht ist die Gabe allein über eine Sünde wie durch des einigen Sünders einige Sünde alles Verderben. Denn das Urteil ist kommen aus einer Sünde zur Verdammnis; die Gabe aber hilft auch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 17 Denn so um des einigen Sünde willen der Tod geherrschet hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, JEsum Christum): 18 wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen kommen ist, also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen kommen. 19 Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viel Sünder worden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viel Gerechte. 20 Das Gesetz aber ist neben einkommen, auf daß die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig worden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger worden, 21 auf daß, gleichwie die Sünde geherrschet hat zu dem Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch JEsum Christum, unsern Herrn. Beide, Adam und Christus, prägen die Menschheitsgeschichte – allerdings völlig entgegengesetzt. Durch einen Menschen kam das Verderben in die Welt, durch den Einen und Einzigartigen kamen Gnade, Gerechtigkeit und Leben herein. Christus ist größer als Adam. Mehr noch: Der Messias Gottes überbietet alle Machenschaften des Feindes Gottes und hebt sie aus den Angeln. Dieser Einzig-Eine hat die Erlösung vollbracht. Folgende Übersicht kann uns helfen, das Heilsgeschehen zu bündeln. • Adam war Gott ungehorsam. • Christus war »gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz« (Phil. 2, 8). • Adam hat den Deich • Christus hat die Schleusen des Himmels unterhöhlt und somit die aufgetan, sodass der Friede aufs tiefer Schleusen der Sünde und des gelegene Erdengelände hereinflutete. Todes geöffnet. Und siehe, es ist ein Friede »wie ein Wasserstrom und Gerechtigkeit wie Meereswellen« (Jes. 48, 18). • Durch den Ungehorsam • Der Gehorsam des Sohnes Gottes Adams kamen die Menschen versetzt in die Stellung von Gerechten. in die Stellung von Sündern. • Mit Adam begann die Sünde • Mit Christus ist die Sünde von ihrem zu herrschen. Thron gestoßen. Sie besteht noch. Aber ihr Machtanspruch ist zerbrochen, seitdem die Gnade auf dem Thron sitzt. (Siehe Joh. 1, 16.) • Mit Adam ist der Tod in die • Mit Christus ist das ewige Leben Welt hereingebrochen. erschienen, jenes Leben, das Tod in Sieg verschlingt. (Lies 1. Kor. 15, 54-58.) • Adam ist und bleibt immer • Christus ist jedoch derselbe: gestern, der alte, unerlöste, arme Adam. heute und in Ewigkeit (Hebr. 13, 8). • Die »AltAdamsNatur« • Christus ist in unsere »Haut« kann nicht aus ihrer »Haut« hereingekommen. Er »in uns« herauskommen. überwindet den »alten Adam«. • Adam ist der Anfänger des • Christus ist der Anfänger des neuen Elends. Himmels und der neuen Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. (Dazu Kol. 1,27.)
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