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Datum: Sonntag, 15.02.2009
Bibelstelle: Römer 5, 17
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Frieden mit Gott – IX



Römer 5
17 Denn so um des einigen Sünde willen der Tod geherrschet hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, JEsum Christum):

In einer Welt der Sünde und des Todes, dort, wo Neid, Hass und Streit die
Welt im Großen wie im Kleinen regieren, hat Christus seine Herrschaft
aufgerichtet, und er hat seine Jünger darin einbezogen. Sie haben das
Gnaden-Geschenk der Gerechtigkeit Gottes und die Gnaden-Fülle empfangen.
Darum werden sie »im Leben königlich herrschen« (wörtl. Übersetzung).
Sie werden in ihrem Leben herrschen wie ihr König Jesus.

• Er herrscht, indem er dient. Erinnern wir uns an jene kleine, aber bedeutsame Szene im Jüngerkreis. Die Brüder Jakobus und Johannes wünschten sich sehr, in der ewigen Herrlichkeit einen Ehrenplatz direkt neben Jesus zu bekommen. Die anderen Jünger ärgerten und entrüsteten sich. Verständlich. Wer wollte nicht bevorzugt sein und eine besondere Rolle im Reich Gottes spielen? Jesus seinerseits verbietet seinen Nachfolgern nicht, persönliche und besondere geistliche Wünsche zu äußern. Aber der Herr zeigt
seinen Jüngern zu ihren geistlichen Wünschen auch geistliche Maßstäbe:
Wir lesen Markus 10, 42-45. Jesus ermutigt die Seinen, groß im Dienen zu
sein. Dabei kommt es nicht auf die Art einer Arbeit, sondern auf meine
Geisteshaltung an. »Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und
nicht den Menschen« (Kol. 3, 23; lies Eph. 2, 1-5).

• Jesus regiert, indem er betet. Das Leben von Jesus war ein einziges
Gespräch mit seinem Vater. Ohne Gebet hätte er weder predigen, raten,
ermahnen, trösten, heilen, Wunder wirken, in die Nachfolge rufen noch die
Seinen zu den Menschen senden können. Die Jünger von Jesus waren tief
bewegt vom Gebet ihres Meisters. Darum baten sie ihn: »Herr, lehre uns
beten« (Luk. 11, 1). Und Jesus gab ihnen die beste aller Gebetshilfen: Wir
lesen Matthäus 6, 5-13.


 

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