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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - IV vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - II Archiv Datum: Donnerstag, 19.02.2009 Bibelstelle: 2. Mose 20, 2. 3 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - III 2. Mose 20 2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe. 3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben. 1. Wer ist Gott? »Ich bin Jahwe, dein Gott.« So stellt Gott sich seinem Volk vor. Dieses Wort ist zugleich Überschrift der Zehn Gebote. Damit erweist sich Gott als der Einzig-Eine, der das Recht hat, dem Menschen Gebote zum Leben zu geben. »Ich bin Jahwe.« Die hebräische Sprache weist auf das ewige Person-Sein Gottes hin. Er ist, er war und wird immer derselbe sein. (Lies Jes. 41, 4; Hebr. 13, 8; Offb. 1, 17. 18; 22, 13.) Gott ist der uneingeschränkte Herr über alles. Er ist der Allerhöchste. Nicht der Mensch ist das Maß aller Dinge, es ist der Herr. (Vgl. Ps. 47, 3; Apg. 7, 48.) Wissen wir nur, dass er der Herr ist, oder haben wir ihn als Herrn erkannt und anerkannt? Oder sehen wir in Gott hauptsächlich den Geber, der unsere Wünsche zu erfüllen hat, ansonsten aber nicht in unser Leben tief hineinwirken darf? Ein indonesischer Christ auf Sumatra predigte in seiner Gemeinde: »Fast zwanzig Jahre sind wir nun Christen, und jeden Sonntag gehen wir den gleichen Weg zur Kirche. Am Bach entlang führt die Schlucht hinauf zu unserem Gotteshaus. Als ich vor einiger Zeit an dem Bach vorbeikam, sah ich einen Kieselstein darin liegen. Wie lange mag er schon im Wasser liegen, dachte ich. Ob er wohl weich geworden und das Wasser in sein Inneres gekommen war? Ich holte ihn heraus und schlug ihn auf. Aber er war im Inneren ganz trocken. Das Wasser hatte nur seine Außenseite berühren können, es war nicht eingedrungen. Nun sind wir schon zwanzig Jahre Christen und lassen uns bespülen vom Wasser des Lebens. Sind wir wie Steine, die nur oberflächlich nass werden, an denen das Wasser des Lebens nichts ausrichten darf im Inneren? Dann sind wir Christen, die Jesus in ihrem Leben nicht Herr sein lassen.« So muss es nicht bleiben. Wir dürfen wie David beten: Psalm 139, 23. 24.
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