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24.02. Kennen wir unseren HERRN? - VIII

23.02. Kennen wir unseren HERRN? - VII

22.02. Kennen wir unseren HERRN? - VI

21.02. Kennen wir unseren HERRN? - V

20.02. Kennen wir unseren HERRN? - IV

19.02. Kennen wir unseren HERRN? - III

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Datum: Freitag, 20.02.2009
Bibelstelle: 2. mose 3, 1-14; 20, 2. 3
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Kennen wir unseren HERRN? - IV



2. Mose 3
1 Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwähers, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb.
2 Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, daß der Busch mit Feuer brannte, und ward doch nicht verzehret.
3 Und sprach: Ich will dahin und besehen dies große Gesicht, warum der Busch nicht verbrennet.
4 Da aber der Herr sah, daß er hinging zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hie bin ich.
5 Er sprach: Tritt nicht herzu! Zeuch deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, da du auf stehest, ist ein heilig Land.
6 Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllete sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
7 Und der Herr sprach: Ich habe gesehen das Elend meines Volks in Ägypten und habe ihr Geschrei gehöret über die, so sie treiben; ich habe ihr Leid erkannt.
8 Und bin herniedergefahren, daß ich sie errette von der Ägypter Hand und sie ausführe aus diesem Lande in ein gut und weit Land, in ein Land, darinnen Milch und Honig fleußt, nämlich an den Ort der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.
9 Weil denn nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich kommen ist und habe auch dazu gesehen ihre Angst, wie sie die Ägypter ängsten,
10 so gehe nun hin, ich will dich zu Pharao senden, daß du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten führest.
11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, daß ich zu Pharao gehe und führe die Kinder Israel aus Ägypten?
12 Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, daß ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführet hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.
13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie heißt sein Name? was soll ich ihnen sagen?
14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ich werd's sein, der hat mich zu euch gesandt.


2. Mose 20
2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe.
3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben.


»Wer ist Gott?«, fragte Mose in seiner außergewöhnlichen Lebenssituation.
Als ehemaliger Prinz von Ägypten war er nun Schafhirte. In der Wüste sah
er einen brennenden Dornbusch, der nicht verbrannte. Als er diese ungewöhnliche Erscheinung aus der Nähe betrachten wollte, überraschte ihn
eine Stimme, die seinen Namen rief: »Mose, Mose!« »Hier bin ich«, war seine
Antwort, aber er wusste noch nicht, wer ihn gerufen hatte. Dann stellt Gott
sich ihm vor als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Damit wurde deutlich,
dass Gott sein Volk und seine Verheißungen nicht vergessen hatte. (Lies 1. Mose 12, 2. 3; 13, 15. 16; 26, 3-5; 28, 13-15.) Mose darf sich als der von
Gott Angesprochene als Glied in einer Generationen-Kette sehen, die in Gott
selbst verankert ist. Mose sollte erfahren, dass nicht alles auf ihn ankam,
sondern dass er wie seine Vorfahren Werkzeug in Gottes Hand war. Aber die
Bedenken waren groß: Mose konnte sich nicht mehr vorstellen, Werkzeug in
Gottes Hand zu sein. Doch der Herr lenkte Moses Blick auf ihn selber: »Ich
werde mit dir sein.« Ist es nicht auch für uns eine große Entlastung, wenn
uns gesagt wird, dass es nicht so sehr auf uns ankommt, sondern entscheidend auf den, der uns beruft und beauftragt? Mose wollte genau wissen, wer der Herr war, der mit ihm gehen und das Eigentliche vollbringen würde. »Wenn das Wegsehen vom Ich des Gesandten zum Ich des Senders dran ist, so rückt damit dieses sendende Ich in den Mittelpunkt« (H. Frey). Darum fragte Mose: »Was soll ich denn sagen, wer mich gesandt hat?« Man darf bei Gott Fragen stellen; wichtig ist die Haltung des Hörens. (Lies Apg. 10, 9-16. 19. 20; Richt. 6, 14-18.)


 

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