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25.02. Kennen wir unseren HERRN? - IX

24.02. Kennen wir unseren HERRN? - VIII

23.02. Kennen wir unseren HERRN? - VII

22.02. Kennen wir unseren HERRN? - VI

21.02. Kennen wir unseren HERRN? - V

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Datum: Samstag, 21.02.2009
Bibelstelle: 2. Mose 3, 6-15
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Kennen wir unseren HERRN? - V



2. Mose 3
6 Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllete sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
7 Und der Herr sprach: Ich habe gesehen das Elend meines Volks in Ägypten und habe ihr Geschrei gehöret über die, so sie treiben; ich habe ihr Leid erkannt.
8 Und bin herniedergefahren, daß ich sie errette von der Ägypter Hand und sie ausführe aus diesem Lande in ein gut und weit Land, in ein Land, darinnen Milch und Honig fleußt, nämlich an den Ort der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.
9 Weil denn nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich kommen ist und habe auch dazu gesehen ihre Angst, wie sie die Ägypter ängsten,
10 so gehe nun hin, ich will dich zu Pharao senden, daß du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten führest.
11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, daß ich zu Pharao gehe und führe die Kinder Israel aus Ägypten?
12 Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, daß ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführet hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.
13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie heißt sein Name? was soll ich ihnen sagen?
14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ich werd's sein, der hat mich zu euch gesandt.
15 Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: Der Herr, eurer Väter Gott, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich, dabei soll man mein gedenken für und für.

Und Gott offenbarte Mose seinen Namen und gab ihm das Recht, den Herrn
anzureden. Der Gottesname ist das große Geschenk, das Mose den Israeliten
mitbringen durfte und das Israel vor allen Völkern erhob. Dieser Name ist
nicht einfach ein Eigenname, sondern enthüllt das Wesen Gottes. Jahwe ist
Wesensoffenbarung Gottes auf Moses Frage hin: »Wer ist Gott?« Diese Frage
stellten seither viele Menschen – nicht nur diejenigen, die erst mit Gott
bekannt werden wollen, sondern auch Christen, die ihren Herrn schon lange
kennen und ihn immer besser kennenlernen wollen. Wer ist Gott? Darauf
antwortete Gott damals, und darauf gibt er auch heute Antwort. »Die merkwürdige Entfaltung des Gottesnamens sagt der Gemeinde ein Doppeltes: Sie ist Zurückweisung. Alles Bemühen, Gottes Gedanken zu ergründen, sein Wesen zu begreifen oder sich seiner zu bemächtigen, schüttelt Gott ab und
wahrt seine souveräne Freiheit. ›Ich bin, der ich bin!‹ Hier sehen wir die
Majestät Gottes, unerreichbar, unerforschbar, unverrückbar. Auf der anderen
Seite ist die Deutung seines Namens die Wiederaufnahme seiner Verheißung.
›Ich werde sein‹ – hier liegt die Betonung auf dem Sein, auf dem
Immer-Sein. Im Gegensatz zu allem, was vergänglich ist, ist er allein wirklich,
beständig und ewig. Gott macht hier eine Aussage über seine dem
Menschen zugekehrte Seite. ›Ich werde sein, der ich sein werde‹ heißt: Ich
bleibe mir selbst treu und erfülle meine Zusagen in einer Welt, die lügt und
trügt, sich wandelt und vergeht. ›Ich werde sein, der ich sein werde‹, bedeutet auch: Ich erweise mich in der Zukunft als der treue und wahrhaftige
Gott. Der große Name Gottes soll der Gemeinde übermittelt werden zur
Anbetung, zum Bekennen und Weitersagen und zur Gemeinschaft in Gebet
und Gottesdienst« (H. Frey). (Lies 2. Mose 9, 16; 4. Mose 6, 27; 1. Chron. 16, 8.)


 

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