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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - VIII vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - VI Archiv Datum: Montag, 23.02.2009 Bibelstelle: 2. Mose 20, 2. 3; Apostelgeschichte 8, 26-40 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - VII 2. Mose 20 2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe. 3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben. Apostelgeschichte 8 26 Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und gehe gegen Mittag auf die Straße, die von Jerusalem hinabgehet gen Gaza, die da wüste ist. 27 Und er stund auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Mohrenland, ein Kämmerer und Gewaltiger der Königin Kandaze in Mohrenland, welcher war über ihre ganze Schatzkammer, der war kommen gen Jerusalem, anzubeten, 28 und zog wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen. 30 Da lief Philippus hinzu und hörete, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehest du auch, was du liesest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnete Philippus, daß er aufträte und setzte sich zu ihm. 32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: Er ist wie ein Schaf, zur Schlachtung geführet, und still wie ein Lamm vor seinem Scherer; also hat er nicht aufgetan seinen Mund. 33 In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben; wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? Denn sein Leben ist von der Erde weggenommen. 34 Da antwortete der Kämmerer Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches, von ihm selber oder von jemand anders? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing von dieser Schrift an und predigte ihm das Evangelium von JEsu. 36 Und als sie zogen der Straße nach, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, daß ich mich taufen lasse? 37 Philippus aber sprach: Glaubest du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist. 38 Und er hieß den Wagen halten, und stiegen hinab in das Wasser, beide, Philippus und der Kämmerer; und er taufete ihn. 39 Da sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, rückte der Geist des Herrn Philippus hinweg, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. 40 Philippus aber ward funden zu Asdod und wandelte umher und predigte allen Städten das Evangelium, bis daß er kam gen Cäseräa. 2. Was tut Gott? Auch auf diese Frage finden wir die Antwort im Einleitungswort zu den Zehn Geboten: »Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.« Das Thema von der damals geschehenen Befreiung zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel. Wie Gott damals sein gedemütigtes Volk aus den Fesseln der Sklaverei befreite, so bahnte er auf wunderbare Weise für die Menschen aller Völker den Weg in die Freiheit der Kindschaft Gottes. Der Weg ist gebahnt, aber der Einzelne muss ihn auch betreten. Denn zum Volk des Neuen Bundes gehört nur, wer seine Befreiung aus der Knechtschaft Satans und der Sünde annimmt. In diesem Zusammenhang schauen wir auf den Minister einer Königin in Äthiopien, der sich nach Jerusalem aufmachte, um den wahren Gott kennenzulernen. Vielleicht zählte er zu den Menschen, die sich nach Befreiung sehnen. Aber seine Sehnsucht nach Gott konnte in Jerusalem nicht gestillt werden. Erst durch das Lesen der Heiligen Schrift und die Erklärungen des Evangelisten Philippus wurde seine Frage nach dem wahren Gott beantwortet. Wer ist dieser Gott, und was tut er für den, der nach ihm fragt? Gottes Liebe ist so groß, dass er seinen Sohn in diese Welt sandte. Er ließ sich willig und still wie ein Schaf zur Schlachtbank führen, um die Strafe, die wir verdient haben, zu tragen (Jes. 53, 4-8). Staunen wir noch über das stellvertretende Opfer unseres Herrn, und danken wir ihm für seine große Liebe? Er hat uns losgekauft aus der üblen Knechtschaft des Feindes Gottes und der Menschen. (Lies 2.Kor. 5, 19-21; Gal. 3, 13; Kol. 1, 13. 14.) Wir wollen uns fragen lassen, wie das befreite Leben bei uns aussieht.
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