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27.02. Kennen wir unseren HERRN? - XI

26.02. Kennen wir unseren HERRN? - X

25.02. Kennen wir unseren HERRN? - IX

24.02. Kennen wir unseren HERRN? - VIII

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Datum: Dienstag, 24.02.2009
Bibelstelle: Apostelgeschichte 8, 29-33; Johannes 3, 16
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Kennen wir unseren HERRN? - VIII



Apostelgeschichte 8
29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen.
30 Da lief Philippus hinzu und hörete, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehest du auch, was du liesest?
31 Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnete Philippus, daß er aufträte und setzte sich zu ihm.
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: Er ist wie ein Schaf, zur Schlachtung geführet, und still wie ein Lamm vor seinem Scherer; also hat er nicht aufgetan seinen Mund.
33 In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben; wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? Denn sein Leben ist von der Erde weggenommen.

Johannes 3
16 Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.


Was Philippus dem fragenden Minister aus Äthiopien antwortete, ist einzigartig; denn »er predigte ihm das Evangelium von Jesus«. Diese Predigt ist uns nicht überliefert. Aber man kann sich denken, dass dem Evangelisten drei Dinge wichtig waren, die zum Evangelium von Jesus Christus gehören.
Was tat Gott? Erstens: Er gab seinen Sohn her! Das könnte der Anfang der
Predigt Philippus’ gewesen sein; denn die Sendung des Sohnes Gottes war
der für uns erkennbare Beginn der Befreiungsaktion Gottes. Gott gab seinen
einzigen Sohn her, und der Sohn ließ sich vom Vater senden. Jesus sprach
immer wieder davon, dass er vom Vater gesandt war: »Denn ich bin vom
Himmel gekommen, nicht, dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen
dessen, der mich gesandt hat.« Im Gebet sagte er zu seinem Vater: »Die
Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie
angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin,
und sie glauben, dass du mich gesandt hast« (Joh. 6, 38; 17, 8; lies Matth. 21, 37; Joh. 9, 4). Im Sohn war die gleiche Liebe zu den verlorenen Menschen
wie im Vater, darum ließ er sich senden. Er gab alle seine Vorrechte auf und
wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte
das Leben der Menschen. (Lies Phil. 2, 5-11.) Es gibt keine Not oder Anfechtung im menschlichen Leben, die ihm fremd wäre. (Siehe Hebr. 4, 15; Joh. 8, 46.) Wir dürfen in allen Lagen bei ihm Zuflucht suchen. »Denn er ist versucht worden wie wir, darum kann er denen helfen, die versucht werden« (nach Hebr. 2, 18). Jesus kann helfen! Wo wir heute hilflos sind und uns nach
Hilfe ausstrecken, dürfen wir wissen: Jesus kann helfen. Er ist mächtig zu
helfen. Er steht keiner Situation machtlos gegenüber. (Lies Jes. 63, 1; Ps. 91,
14-16; 1. Mose 18, 14a.)



 

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