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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - X vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - VIII Archiv Datum: Mittwoch, 25.02.2009 Bibelstelle: Johannes 1, 29; Apostelgeschichte 8, 28-35 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - IX Johannes 1 29 Des andern Tages siehet Johannes JEsum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt! Apostelgeschichte 8 28 und zog wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. 29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen. 30 Da lief Philippus hinzu und hörete, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehest du auch, was du liesest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnete Philippus, daß er aufträte und setzte sich zu ihm. 32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: Er ist wie ein Schaf, zur Schlachtung geführet, und still wie ein Lamm vor seinem Scherer; also hat er nicht aufgetan seinen Mund. 33 In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben; wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? Denn sein Leben ist von der Erde weggenommen. 34 Da antwortete der Kämmerer Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches, von ihm selber oder von jemand anders? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing von dieser Schrift an und predigte ihm das Evangelium von JEsu. Philippus durfte dem Mann aus Äthiopien ein Zweites verkündigen: Gott hat seinem Sohn die Sünde der Welt aufgeladen, und dieser hat sich die Sünde der ganzen Welt aufladen lassen! »Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt« (2. Kor. 5, 21). Dabei musste sich erfüllen, was Jesaja vorausgesagt hatte und den Minister ins Fragen brachte: »Von wem ist hier die Rede, ist es möglich, dass jemand das mit sich geschehen lässt?« »Als er gemartert war, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.« Jesus ist das Lamm, das die Sünde der Welt getragen hat. Bei der Last, die ihm aufgeladen wurde, war auch meine und deine Sünde dabei. Ein kleiner Junge formte einmal das Nachtgebet nach einen eigenen Wünschen und Gedanken. Statt zu sagen: »Hab ich Unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an«, betete er: »Hab ich Unrecht heut getan, geht’s dich, lieber Gott, nichts an.« So denken gewiss auch manche Erwachsene. Aber dem lebendigen Gott, der jeden Menschen ganz persönlich liebt, ist nicht ein einziger gleichgültig. Es ist dem Herrn nicht egal, wie Menschen ihr Leben führen. Jedes Unrecht, jede Lieblosigkeit trifft und schmerzt ihn, weil sie das Leben, die Liebe, den Frieden und die Freude zerstören. So fragt Gott bis heute: »Adam, wo bist du?« »Was hast du getan?« (1. Mose 3, 9; 4, 10). Wenn Gott uns vor sein heiliges Angesicht ruft, wenn er die Frage nach unserem Unrecht stellt, sollten wir nicht ausweichen, sondern uns stellen. Dann wird er unseren Blick auf Jesus, das Lamm Gottes, lenken. (Lies 1. Petr. 3, 18; 2, 24; Hebr. 9, 28.)
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