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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - XII vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - X Archiv Datum: Freitag, 27.02.2009 Bibelstelle: 2. Mose 20, 2. 3; Römer 12, 1. 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XI 2. Mose 20 1 Und Gott redete alle diese Worte: 2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe. 3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben. Römer 12 1 Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, der wohlgefällige und der vollkommene Gotteswille. Wir haben uns mit den Fragen beschäftigt, wer Gott ist und was Gott tut. Befassen wir uns nun mit der dritten Frage: 3. Was will Gott von mir? Das erste Gebot antwortet kurz und deutlich: »Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.« Es gibt nur diesen einen Gott (1. Kor. 8, 5. 6). Nachdem Gott sich in seinem Wesen und in seinem Tun offenbart hatte, erklärte er, was sein Volk, mit dem er den Sinai-Bund schloss, zu tun hat: Sie sollen sich von Götzen und fremden Göttern fernhalten. Für Menschen des Neuen Bundes wird Gottes Tun und sein Wille besonders deutlich im Römerbrief. Die ersten acht Kapitel zeigen den wunderbaren Heilsplan Gottes, den Befreiungsplan, den er ausgeführt hat. In diesen Kapiteln sagt er uns: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei geführt hat, der dir durch Jesus Christus deine Sünden vergeben und dich befreit hat. Die Fortsetzung von Römer 8 finden wir ab Kapitel 12. Dieses beginnt mit den Worten: »Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, . . . « Aber es ist eine Ermahnung, die in Gottes Barmherzigkeit verankert ist. Gott hat uns sein Herz gezeigt, er hat uns seine herzliche Barmherzigkeit erwiesen, indem er uns aus der Sklaverei der Sünde befreite. Erst, wenn wir wirklich erkannt und verstanden haben, wer Gott ist und was er gewirkt hat, können wir verstehen, was er von uns will. Die Hingabe unseres Lebens an seinen Willen ist Antwort auf die Hingabe des Sohnes Gottes. Das heißt praktisch: »Gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit« (Röm. 6, 13; lies Röm. 8, 1-4. 31-39).
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