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02.03. Kennen wir unseren HERRN? - XIV

01.03. Kennen wir unseren HERRN? - XIII

28.02. Kennen wir unseren HERRN? - XII

27.02. Kennen wir unseren HERRN? - XI

26.02. Kennen wir unseren HERRN? - X

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Datum: Freitag, 27.02.2009
Bibelstelle: 2. Mose 20, 2. 3; Römer 12, 1. 2
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XI



2. Mose 20
1 Und Gott redete alle diese Worte:
2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführet habe.
3 Du sollst keine andern Götter neben mir haben.

Römer 12
1 Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, der wohlgefällige und der vollkommene Gotteswille.

Wir haben uns mit den Fragen beschäftigt, wer Gott ist und was Gott tut.
Befassen wir uns nun mit der dritten Frage: 3. Was will Gott von mir? Das
erste Gebot antwortet kurz und deutlich: »Du sollst keine anderen Götter
haben neben mir.« Es gibt nur diesen einen Gott (1. Kor. 8, 5. 6). Nachdem
Gott sich in seinem Wesen und in seinem Tun offenbart hatte, erklärte er,
was sein Volk, mit dem er den Sinai-Bund schloss, zu tun hat: Sie sollen sich
von Götzen und fremden Göttern fernhalten. Für Menschen des Neuen
Bundes wird Gottes Tun und sein Wille besonders deutlich im Römerbrief.
Die ersten acht Kapitel zeigen den wunderbaren Heilsplan Gottes, den
Befreiungsplan, den er ausgeführt hat. In diesen Kapiteln sagt er uns: Ich
bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Sklaverei geführt hat, der dir durch
Jesus Christus deine Sünden vergeben und dich befreit hat. Die Fortsetzung
von Römer 8 finden wir ab Kapitel 12. Dieses beginnt mit den Worten: »Ich
ermahne euch nun, liebe Brüder, . . . « Aber es ist eine Ermahnung, die in
Gottes Barmherzigkeit verankert ist. Gott hat uns sein Herz gezeigt, er hat
uns seine herzliche Barmherzigkeit erwiesen, indem er uns aus der Sklaverei
der Sünde befreite. Erst, wenn wir wirklich erkannt und verstanden haben,
wer Gott ist und was er gewirkt hat, können wir verstehen, was er von uns
will. Die Hingabe unseres Lebens an seinen Willen ist Antwort auf die Hingabe
des Sohnes Gottes. Das heißt praktisch: »Gebt nicht der Sünde eure
Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott
hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott
als Waffen der Gerechtigkeit« (Röm. 6, 13; lies Röm. 8, 1-4. 31-39).



 

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