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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - XIII vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - XI Archiv Datum: Samstag, 28.02.2009 Bibelstelle: Psalm 15, 1-3 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XII Psalm 15 1 Ein Psalm Davids. Herr, wer wird wohnen in deiner Hütte? Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? 2 Wer ohne Wandel einhergehet und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen; 3 wer mit seiner Zunge nicht verleumdet und seinem Nächsten kein Arges tut und seinen Nächsten nicht schmähet; Der Prophet Amos musste dem Volk Israel verkündigen, dass Gott ihre Gottesdienste ablehnte, weil die Hände, die sie zum Gebet aufhoben, nicht rein waren. Es waren die Hände von Menschen, die Gottes Gebote verachteten. (Lies Amos 5, 21-24; Ps. 24, 3-5.) Das ist dem Herrn ein Gräuel, wenn betende Hände nicht rein sind. Der Gottesdienst am Sonntag fällt uns oft leichter als der Gottesdienst im Alltag; aber der Alltag ist ebenfalls Gottes Auftrag für uns. »Die Frage: Wie kann ich meinem großen Herrn danken, der mich aus Welt und Sünde und Eigenleben gerettet hat, bewegt das Herz der Erlösten. – Die Schlusskapitel des Römerbriefes geben uns Antwort auf solche Fragen. Mit Leib, Seele und Geist, also ganz ungeteilt, weihe ich mein Leben aus Dankbarkeit ihm, dem dreieinigen Gott, der mich so liebt und begnadigt. Da Gott uns sein Herz geschenkt hat, können wir ihm nur danken mit unserem ganzen Herzen und Leben« (C. v. Viebahn). Hananias wohnte in Damaskus. Er war ein Jünger von Jesus – einer, der bereit war, den Willen Gottes zu tun. Als der Herr ihn beauftragte, Saulus aufzusuchen, stellte er sich ohne Wenn und Aber dem Herrn zur Verfügung: »Siehe, hier bin ich.« Und dann bekam er einen Schrecken, als er den Auftrag Gottes entgegennahm. Aber Hananias lief vor diesem Auftrag nicht weg – wie es etwa der Prophet Jona tat –, sondern blieb mit Gott im Gespräch. Er erzählte dem Herrn von seinen Sorgen und Befürchtungen. Es entlastet ungemein, wenn wir unser Herz bei iHm ausschütten. Dann aber geht der Herr noch einen Schritt weiter: Er nimmt seinen Auftrag nicht zurück, sondern richtet den Blick seines Boten darauf, was er zu tun vermag. (Lies Apg. 9, 10-19; Jer. 1, 4-8.)
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