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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - XIV vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - XII Archiv Datum: Sonntag, 01.03.2009 Bibelstelle: Markus 1, 14-20 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XIII Markus 1 14 Nachdem aber Johannes überantwortet ward, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeikommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! 16 Da er aber an dem Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. 17 Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. 18 Alsbald verließen sie ihre Netze und folgeten ihm nach. 19 Und da er von dannen ein wenig fürbaß ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und bald rief er sie. 20 Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgeten ihm nach. Jesus nachfolgen heißt, seine Stimme zu hören und ihr zu gehorchen. Das gilt nicht nur für den Beginn eines Lebens mit Jesus. Wir gehen ein Leben lang in seiner Spur. Wir bedenken drei wichtige Kennzeichen der Nachfolge. Erstens: Nachfolge heißt, sich seiner Führung anzuvertrauen. Der Entschluss, Jesus nachfolgen ist gleichzeitig der Entschluss, unter seiner Führung zu leben. Als die ersten Jünger am See Genezareth ihre Fischernetze weglegten, gaben sie ihre eigenen Pläne auf, um fortan nach seinen Plänen zu leben. Jesus ging voraus, und sie folgten. Mit ihrer ganzen Existenz banden sie sich an diesen Herrn. Nachfolge hat immer wieder mit neuen Aufbrüchen zu tun. Aufzubrechen bedeutet, Altgewohntes zu verlassen, Unwesentliches zurückzulassen, um ihm zu folgen. Der Herr geht voraus, seiner Führung kann ich mich anvertrauen. Jeden Weg, jedes noch so raue und schwer begehbare Gelände kennt Jesus – nicht als Zuschauer, sondern als der gute Hirte, der seiner Herde vorangeht. Selbst wenn es ein Weg durchs dunkle Tal ist, den man zu gehen hat, weiß niemand so viel vom Leiden wie dieser gute Hirte. In einem Choral legt der Dichter unserem Herrn diese Worte in den Mund: »Fällt‘s euch zu schwer, ich geh voran, ich steh euch an der Seite, ich kämpfe selbst, ich brech‘ die Bahn, bin alles in dem Streite . . .« (J. Scheffler). Es ist etwas völlig Normales, Jesus zu folgen. Er sagt: »Meine Schafe hören meine Stimme, und sie folgen mir« (Joh. 10, 27). »Jesus nachfolgen heißt, in seinen Fußspuren gehen, sein, wo Jesus ist. Der Weg ihm nach ist der Weg der Hingabe, des Vertrauens und des Gehorsams« (H.Frey; lies 1.Petr. 2, 21; Ps. 84).
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