Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

05.03. Aus dem Leben Elisas – II

04.03. Aus dem Leben Elisas – I

03.03. Kennen wir unseren HERRN? - XV

02.03. Kennen wir unseren HERRN? - XIV

01.03. Kennen wir unseren HERRN? - XIII

28.02. Kennen wir unseren HERRN? - XII

27.02. Kennen wir unseren HERRN? - XI

26.02. Kennen wir unseren HERRN? - X
 
nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - XIV
vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - XII
Archiv



Datum: Sonntag, 01.03.2009
Bibelstelle: Markus 1, 14-20
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XIII



Markus 1
14 Nachdem aber Johannes überantwortet ward, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes
15 und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeikommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
16 Da er aber an dem Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.
17 Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.
18 Alsbald verließen sie ihre Netze und folgeten ihm nach.
19 Und da er von dannen ein wenig fürbaß ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und bald rief er sie.
20 Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgeten ihm nach.


Jesus nachfolgen heißt, seine Stimme zu hören und ihr zu gehorchen. Das
gilt nicht nur für den Beginn eines Lebens mit Jesus. Wir gehen ein Leben
lang in seiner Spur. Wir bedenken drei wichtige Kennzeichen der Nachfolge.
Erstens: Nachfolge heißt, sich seiner Führung anzuvertrauen. Der Entschluss,
Jesus nachfolgen ist gleichzeitig der Entschluss, unter seiner Führung zu
leben. Als die ersten Jünger am See Genezareth ihre Fischernetze weglegten,
gaben sie ihre eigenen Pläne auf, um fortan nach seinen Plänen zu leben.
Jesus ging voraus, und sie folgten. Mit ihrer ganzen Existenz banden sie
sich an diesen Herrn. Nachfolge hat immer wieder mit neuen Aufbrüchen zu
tun. Aufzubrechen bedeutet, Altgewohntes zu verlassen, Unwesentliches
zurückzulassen, um ihm zu folgen. Der Herr geht voraus, seiner Führung
kann ich mich anvertrauen. Jeden Weg, jedes noch so raue und schwer
begehbare Gelände kennt Jesus – nicht als Zuschauer, sondern als der gute
Hirte, der seiner Herde vorangeht. Selbst wenn es ein Weg durchs dunkle Tal
ist, den man zu gehen hat, weiß niemand so viel vom Leiden wie dieser gute
Hirte. In einem Choral legt der Dichter unserem Herrn diese Worte in den
Mund: »Fällt‘s euch zu schwer, ich geh voran, ich steh euch an der Seite, ich
kämpfe selbst, ich brech‘ die Bahn, bin alles in dem Streite . . .« (J. Scheffler).
Es ist etwas völlig Normales, Jesus zu folgen. Er sagt: »Meine Schafe hören
meine Stimme, und sie folgen mir« (Joh. 10, 27). »Jesus nachfolgen heißt, in
seinen Fußspuren gehen, sein, wo Jesus ist. Der Weg ihm nach ist der Weg
der Hingabe, des Vertrauens und des Gehorsams« (H.Frey; lies 1.Petr. 2, 21;
Ps. 84).


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto