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nächsten Text: Kennen wir unseren HERRN? - XV vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - XIII Archiv Datum: Montag, 02.03.2009 Bibelstelle: Matthäus 11, 28-30; Lukas 10, 39 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XIV Matthäus 11 28 Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken! 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Lukas 10 39 Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich zu JEsu Füßen und hörete seiner Rede zu. Ein zweites Kennzeichen der Nachfolge: Nachfolgen heißt, von dem zu lernen, der vorausgeht. Die Beziehung zwischen einem Jünger und seinem Meister war zurzeit von Jesus viel enger als die heute übliche Beziehung zwischen einem Schüler und seinem Lehrer. Ein Jünger und sein Meister waren nicht nur zu bestimmten Stunden, z.B. zum Unterricht, zusammen, sondern sie teilten ihr Leben miteinander. Der Jünger folgte seinem Meister auf allen seinen Wegen, er hörte, was der Meister sagte, und sah, wie er lebte. Nachfolger von Jesus sein heißt, ihn als Lehrmeister zu haben und selber der »Azubi« (Auszubildende) zu sein, der zum Lernen bereite Schüler. »Dieses Lernen umfasst die ganze praktische Nachfolge. Wenn Jesus sagte: ›Lernt von mir‹, so könnte man das ebenso gut so übersetzen: ›Bestimmt von mir her eure Jüngerschaft.‹ Es geht darum, dass wir den Jesus-Weg gehen. Leider wird das in der Christenheit oft vergessen. Deshalb lebt man so oft von der billigen Gnade. Darum ist heute auch der Hinweis wichtig, dass dieses Lernen nur geschieht, wo man Jesus durch die Bibel kennenlernt und sich seine Worte einprägt« (G. Maier). Echtes Christsein ist auch heute nichts anderes als Lern- und Lebensgemeinschaft mit Jesus. Wir lesen sein Wort und lernen ihn dadurch immer besser kennen. Wir entdecken immer neu, wie er sich in den verschiedenen Situationen verhalten hat, wir sehen seine große Liebe und Wahrhaftigkeit, sein Erbarmen und seine Geduld. Dann werden wir feststellen: Mit wachsender Jesus-Erkenntnis wächst auch unsere Selbst-Erkenntnis. Diese ist nicht unbedingt angenehm. Aber notwendig, damit wir wissen, welche Sündhaftigkeiten wir abzulegen haben. (Lies Eph. 4, 22-32.) Der Herr selber hilft uns, nicht nur abzulegen, sondern auch seine Art anzuziehen. (Siehe Kol. 3, 12-17.)
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