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nächsten Text: Aus dem Leben Elisas – I vorherigen Text: Kennen wir unseren HERRN? - XIV Archiv Datum: Dienstag, 03.03.2009 Bibelstelle: Johannes 15, 14-16; Matthäus 7, 24 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Kennen wir unseren HERRN? - XV Johannes 15 14 Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehöret, hab' ich euch kundgetan. 16 Ihr habet mich nicht erwählet, sondern ich habe euch erwählet und gesetzt, daß ihr hingehet und Frucht bringet, und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, daß er's euch gebe. Matthäus 7 24 Darum wer diese meine Rede höret und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen bauete. Ein drittes Kennzeichen der Nachfolge: Nachfolger führen Gottes Aufträge aus. Damals am See Genezareth erfuhren die eben in die Nachfolge gerufenen Männer gleichzeitig den Auftrag ihres Meisters: »Folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen« (Mark. 1, 17). Die Jünger sollten Menschen für Christus gewinnen. Als sie anfingen, Jesus nachzufolgen, bekam ihr Leben eine völlig neue Perspektive; denn die Berufung, diesem Herrn nachzufolgen, ist immer auch die Berufung zum Dienst in dieser Welt. Die Aufgaben und Dienst-Aufträge können sehr verschieden aussehen, aber immer geht es dabei um den Dienst für den Herrn und an den Menschen. – Als Jesus damals sagte: »Ich will euch zu Menschenfischern machen«, lag in seinen Worten die Verheißung: Ich gebe euch, was ihr braucht, um meinen Auftrag auszuführen. Er gibt die notwendige Zu- und Ausrüstung. Im Dienst für den Herrn ist dieser Herr selber immer dabei. Wir sind bei der Frage: Was will Gott von mir? auf das Thema von der Jesus- Nachfolge gestoßen. Es geht dem Herrn um eine Nachfolge, in der er der Herr ist und keine anderen Götter und Autoritäten ihm den ersten Platz streitig machen dürfen. »Kennen wir Jesus?« So betitelte Adolf Schlatter sein letztes Buch. Zur gleichen Zeit schrieb er an seinen Sohn: »Es gibt für uns kein anderes Heilmittel als das, dass wir wirklich Jesus kennen.« Ob wir auch den Wunsch und Willen in uns hegen: »Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung erfahren«? (Phil. 3, 10a; lies Kol. 1, 10; Joh. 8, 31. 32). »Wenn es um Jesus geht, kommen wir aus dem Lernen nicht heraus, wir bleiben lebenslang Studierende, ganz gleich, wie viel Examen wir bereits hinter uns haben. Jesus ist unsagbar groß und wunderbar« (C. Morgner).
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