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nächsten Text: Aus dem Leben Elisas – XIV vorherigen Text: Aus dem Leben Elisas – XII Archiv Datum: Montag, 16.03.2009 Bibelstelle: 2. Könige 6, 1-7 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Aus dem Leben Elisas – XIII 2. Könige 6 1 Die Kinder der Propheten sprachen zu Elisa: Siehe, der Raum, da wir vor dir wohnen, ist uns zu enge. 2 Laß uns an den Jordan gehen und einen jeglichen daselbst Holz holen, daß wir uns daselbst eine Stätte bauen, da wir wohnen. Er sprach: Gehet hin! 3 Und einer sprach: Lieber, gehe mit deinen Knechten! Er sprach: Ich will mitgehen. 4 Und er ging mit ihnen. Und da sie an den Jordan kamen, hieben sie Holz ab. 5 Und da einer ein Holz fällete, fiel das Eisen ins Wasser. Und er schrie und sprach: Awe, mein Herr! Dazu ist's entlehnet. 6 Aber der Mann Gottes sprach: Wo ist's entfallen? Und da er ihm den Ort zeigte, schnitt er ein Holz ab und stieß daselbst hin. Da schwamm das Eisen. 7 Und er sprach: Hebe es auf! Da reckte er seine Hand aus und nahm's. Elisa sah es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, die junge Generation für den Dienst des Herrn zu fördern und auszubilden. Hier finden wir ihn in einer Prophetenschule des Landes, die ein erfreuliches Problem hatte. Sie hatten so viele Schüler, dass der Raum zu eng wurde. Sie mussten anbauen. Die Vorbereitung, die die jungen Männer dort erhielten, war eine ganzheitliche. Sie sollten nicht nur eine solide Bibelkenntnis erwerben, sondern im gemeinsamen Leben auch praktisch zupacken lernen. So war es nur folgerichtig, dass sie den Anbau selber tätigen mussten. Da es zu jener Zeit noch keine gut sortierten Baumärkte gab, musste das Baumaterial selber besorgt werden. Sie baten Elisa, mit ihnen zu gehen; denn sie wollten ihn bei ihrem Alltagsgeschäft dabei haben. Er zögerte nicht, wusste er doch, dass dieses Unternehmen nicht nur ein materielles, sondern zuerst ein geistliches war. (Vgl. Eph. 2, 19. 20; 1. Petr. 2, 4. 5.) So wie die Prophetenschüler Elisa mitnahmen, dürfen wir den Herrn in unseren Alltag hinein mitnehmen. Er will gerne dabei sein und uns alle nötige Unterstützung geben. Schon bald sehen wir, wie nötig die Anwesenheit des Propheten war. Einem jungen Mann war bei der Arbeit eine geliehene Axt ins Wasser gefallen. Das war eine wirkliche Not, denn erstens gehörte die Axt nicht ihm und zweitens waren die Prophetenschüler so arm, dass sie nicht ohne Weiteres diesen Verlust hätten ersetzen können. Der Aufschrei des Schülers macht uns Mut, auch unsere Verluste dem Herrn zu bringen. »Ach, mein Herr, ich habe meine Geduld verloren, meine Liebe zu dir, den Glauben, mein Vertrauen . . . « So wie Elisa dem jungen Mann half, wird uns der Herr helfen, nicht nur die verlorenen Werkzeuge zum Bau seines Reiches wiederzufinden, sondern vor allem ihn selber. (Dazu Jer. 29, 13. 14.)
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