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21.03. Danken, loben, anbeten – ein praktischer Leitfaden – IV

20.03. Danken, loben, anbeten – ein praktischer Leitfaden – III

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Datum: Mittwoch, 18.03.2009
Bibelstelle: Psalm 91, 1. 2
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Danken, loben, anbeten – ein praktischer Leitfaden – I



Psalm 91
1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
2 der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe!


»Nun jauchzt dem Herren, alle Welt! Kommt her, zu seinem Dienst euch
stellt, kommt mit Frohlocken, säumet nicht, kommt vor sein heilig Angesicht
... Lobsingt und danket allesamt! Gott loben, das ist unser Amt.« So
schrieb es im Jahr 1646 der Jurist und Liederdichter David Denicke. Wenn
dieses »Jauchzen, Lobsingen, Loben, Frohlocken« einen Gottes-Dienst darstellt, wie sieht das in unserem Leben praktisch aus? Sind wir nicht sehr
schnell wieder bei Bitte und Fürbitte, die gewiss notwendig sind. Und doch
fällt uns in der Regel das Danken, Loben, Anbeten schwerer.
Darum wollen wir uns in den nächsten Tagen mit dieser Gebetsform befassen,
und zwar nicht als Bibelarbeit, sondern mit Gebeten, deren Gedanken
aus dem Wort Gottes geschöpft sind. Der Sprachstil ist als Anrede an Gott
gehalten, sodass die Gebete uns als Leitfaden dienen können. Die Bibelstellen
kommen immer nach dem jeweiligen Gebet zu stehen, damit die Anrede an
Gott nicht unterbrochen wird. Es bleibt dem Leser überlassen, ob er alle oder
nur einzelne Bibelstellen nachschlägt. Diese sind um der leichteren Zuordnung
willen in der Reihenfolge der Gebets-Gedanken angeordnet.

Mein Herz freut sich in dir, Herr, denn du bist mein Schutz in schwierigen
Zeiten, in Gefahr und Stress. Bei dir bin ich geborgen. Ich darf immer zu dir
kommen – ausruhen bei dir. Mein Vater, du sorgst für mich mit so viel Liebe.
Mein Hirte, du führst und beschützt mich. Mein Retter, du hältst mich als
dein Kind in den Armen und trittst für mich ein. Mein Bräutigam, du freust
dich an mir. Mein Gott, du hast die Macht zu retten, du freust dich an der
Liebe zwischen uns. Du freust dich an mir, du singst und jubelst!
Du bist mein Erbteil, mein Leben. Du füllst die Sehnsucht meiner Seele und
sättigst meine hungrige Seele mit Gutem. Ich preise dich für deine Liebe
und deine Weisheit. Du bist zu weise, um einen Fehler zu machen, zu
liebend, um je unfreundlich zu sein. Du handelst für mich, du führst zu
Ende, was mir Sorge bereitet, und wenn ich dich anrufe, dann vollendest du
alles nach deinem Plan. Danke, dass deine Liebe zu mir tief und sanft ist, du
bist voll Erbarmen und Gnade, voll Herzlichkeit, bereit zu vergeben. Geduldig
nimmst du alles wahr und bist unvorstellbar großzügig. Du sehnst dich
nach meiner Liebe und tust mir so gerne wohl. Du möchtest mir das geben,
wonach sich mein Herz sehnt, sodass ich mich in dir freue. Wie wunderbar
ist deine Liebe zu mir, o Gott. Ich singe voll Freude, weil ich im Schatten deiner Flügel Zuflucht finde.

Psalm 27, 5; 71, 3; Matthäus 6, 25. 26; Psalm 23, 1-3; Jesaja 62, 5; Zefanja
3, 17. 18; Psalm 16, 5. 6; 107, 9; 57, 3; 138, 8; 86, 5; 103, 8; Jeremia 32, 41; Psalm 37, 5; 36, 8; 63, 7


 

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