|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil II vorherigen Text: Danken, loben, anbeten – ein praktischer Leitfaden – XIV Archiv Datum: Mittwoch, 01.04.2009 Bibelstelle: Lukas 18, 31-34 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil I Lukas 18 31 Er nahm aber zu sich die Zwölfe und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn. 32 Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden; 33 und sie werden ihn geißeln und töten. Und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. 34 Sie aber vernahmen der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das gesagt war. »Ich begreif es nicht« – ein typischer Stoßseufzer. »Ich begreif es nicht« – das kann heißen: Ich verstehe nicht, wo das Problem liegt. »Ich begreif es nicht« – das kann aber auch der Schmerz einer langsam gewachsenen Verunsicherung bedeuten, die den Kern des eigenen Glaubens betrifft. Wo früher einmal alles klar und einfach schien, da türmen sich jetzt Probleme und Bedenken, da bedrücken mich Ratlosigkeit und Zweifel. »Ich begreif es nicht« – in diesem kleinen Satz können große Probleme und Anfragen, können Zweifel und Verunsicherung zum Ausdruck kommen, die Christen immer wieder mit dem Glauben hatten und haben. Unser heutiger Bibeltext berichtet dies von den Jüngern des Herrn Jesus Christus. • Sie begriffen nichts • Es war ihnen verborgen • Sie verstanden nichts Die Jünger »tappten im Dunkeln«, als Jesus sie auf seinen Leidensweg vorbereitete. Sie waren gemeinsam auf dem Weg nach Jerusalem, und Jesus sprach davon, dass er dort festgenommen, verurteilt, getötet und am dritten Tage auferstehen werde. Diese Nachricht hatte scheinbar nichts mit ihrer eigenen Glaubenserfahrung zu tun. Sie kannten ihren Meister als einen Mann, der mit großer Vollmacht auftrat, die nur direkt von Gott kommen konnte. (Dazu Mark. 1, 21-28; 4, 36-41; Luk. 5, 4-11.) Dieser Jesus war Gott so nahe wie kein anderer Mensch. Sollte das etwa nicht mehr stimmen? Hatte er nicht vielmehr vom bevorstehenden Himmelreich gesprochen, geschweige denn davon, dass alles in einer Katastrophe enden würde? Wäre damit nicht alles vorbei und verloren, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte? War damit nicht alles aus, was sie sich in den letzten Wochen und Monaten erträumt und ersehnt hatten? Mit dem, was Jesus hier sagte, kamen sie an ihre Grenzen. Sie erlebten durch die Worte ihres Herrn eine buchstäbliche Ent-Täuschung. (Vgl. Klagel. 3, 18; Luk. 24, 21.)
| |||||||||
|
| ||||||||||