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nächsten Text: Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil XIII vorherigen Text: Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil XI Archiv Datum: Sonntag, 12.04.2009 Bibelstelle: Matthäus 27, 51-54; 28, 1-10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil XII Matthäus 27 51 Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke, von oben an bis unten aus. 52 Und die Erde erbebete, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und stunden auf viel Leiber der Heiligen, die da schliefen, 53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. 54 Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahreten JEsum, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen! Matthäus 28 1 Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. 2 Und siehe, es geschah ein groß Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. 3 Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. 4 Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht; ich weiß, daß ihr JEsum, den Gekreuzigten, suchet. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Stätte, da der Herr gelegen hat! 7 Und gehet eilend hin und saget es seinen Jüngern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt. 8 Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, daß sie es seinen Jüngern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jüngern zu verkündigen, 9 siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin und verkündiget es meinen Brüdern, daß sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen. Mit einer dicht gedrängten Aufzählung dessen, was der biblische Bericht über die Auferstehung unseres Herrn weitergibt, wollen wir uns einfühlen in das Ungeheuerliche: Das Erdbeben auf dem Friedhof, der zerrissene Vorhang im Tempel, die Auferstehung vieler Heiliger, der zum Glauben gekommene Hauptmann, das leere Grab, der Engel und seine Botschaft: »Fürchtet euch nicht! . . . Er ist nicht hier, er ist auferweckt worden. Er lebt!« Welch eine Botschaft! Sie entzündet Ehrfurcht und eine große Freude in den Herzen der Frauen. So hatte es der Herr den Seinen eingeprägt: » . . . ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden . . . ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude nimmt niemand von euch« (Joh. 16, 20. 22). Lebt diese Freude auch in unseren Herzen? Geben wir sie weiter? »Freudenboten braucht die Welt! Jesu Sieg soll weit erklingen, und du sollst mit Herz und Mund laut von seiner Liebe singen. Freudenboten braucht die Welt! Komm und reih dich freudig ein. Du sollst durch dein Leben selbst Bote seiner Freude sein. Freudenboten braucht die Welt! Dafür will der Herr dich haben. Er, der alles für dich tat, gibt dir reichlich seine Gaben.« U. Aul Die Auferstehung selber ist ein Wunder und bleibt ein Geheimnis. Wir finden aber im Neuen Testament viele Zeugnisse von Menschen, die dem auferstandenen Herrn begegnet sind. Auch die Apostel verkündigten mit großer Überzeugungskraft die Auferstehung des Herrn Jesus Christus. Bis heute ist sie Kernstück des Evangeliums. (Siehe Apg. 17, 22-34.) Durch den Opfertod von Jesus und durch seine Auferstehung von den Toten haben wir eine grundlegende Hoffnung auf das ewige Leben. Christus hat die Möglichkeit geschaffen, die Trennung des Menschen von Gott aufzuheben und im Licht seiner Auferstehung zu leben. (Dazu Eph. 5, 8-14.)
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