Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

20.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil VII

19.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil VI

18.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil V

17.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil IV

16.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil III

15.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil II

14.04. Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil I

13.04. Wunde Punkte – Wendepunkte, Teil XIII
 
nächsten Text: Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil IV
vorherigen Text: Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil II
Archiv



Datum: Donnerstag, 16.04.2009
Bibelstelle: Johannes 1, 37-39
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Seelsorge-Gespräche im Johannesevangelium, Teil III



Johannes 1
37 Und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesus nach.
38 Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi - was übersetzt heisst: Lehrer -, wo hältst du dich auf?
39 Er spricht zu ihnen: Kommt, und ihr werdet sehen! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war um die zehnte Stunde.

»Und die beiden Jünger . . . folgten Jesus nach.« – Das ganz natürliche hinter
jemandem Hergehen ist hier gemeint. Damit fing alles an. Es war schon die
Folge einer getroffenen Entscheidung, sich mit diesem Jesus näher zu
befassen.

Nicht nur gedanklich. Sie suchten die persönliche Beziehung.

Jesus spürte ihre Absicht, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Aber wollten sie
auch wirklich mit ihm gehen und mit ihm leben? Waren sie bereit, alles
Bisherige hinter sich zu lassen? Welche Motive brachten sie dazu, hinter
Jesus herzugehen? Darüber möchte der Herr mit ihnen sprechen. Er wendet
sich den Johannesjüngern zu und stellt ihnen die einfache, aber ins Schwarze
treffende Frage: »Was sucht ihr?« Solch eine Frage fordert geradezu eine
ebenso einfache und klare Antwort, wenn sie ehrlich sein soll. Wortreiche
Umschreibungen entlarven nur den Unentschlossenen, der sich nicht festlegen
mag. – Was suchst du? Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, sich darüber
klar zu werden, in welche Richtung wir unser Leben steuern wollen. Was
suche ich, was will ich? Auf diese alles entscheidende Frage hat ein Dichter
folgende Antwort gefunden, die uns helfen will, mit unserem Leben nicht
am Ziel vorbeizutreiben: »O Gottes Sohn, du Licht und Leben, o treuer Hirt,
Immanuel! Nur dir hab ich mich übergeben, nur dir gehöret Leib und Seel.
Ich will mich nicht mehr selber führen, du sollst als Hirte mich regieren; so
geh denn mit mir aus und ein. Ach Herr, erhöre meine Bitten, und leite mich
auf allen Tritten! Ich gehe keinen Schritt allein« (K. H. von Bogatzky). (Lies
Ps. 27, 9; 63, 2; 105, 4; Spr. 8, 17.)


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto