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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil III vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil I Archiv Datum: Samstag, 25.04.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 1; 1. K orinther 3, 6-15 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil II Jakobus 3 1 Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden; 1. Korinther 3 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. 7 So ist weder der da pflanzt, etwas, noch der da begiesst, sondern Gott, der das Wachstum gibt. 8 Der aber pflanzt und der begiesst, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit. 9 Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. 10 Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen, ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12 Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, 13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer geoffenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, wird das Feuer erweisen. 14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer. Mit einer juristischen Begründung warnt Jakobus vor einem eigenmächtigen Hineindrängen ins biblische Lehramt: »Alle, die Gottes Wort lehren, werden von ihm nach besonders strengen Maßstäben beurteilt werden.« Jakobus will keine Angst einjagen, aber deutlich informieren: »Die ›Beurteilung‹, die bevorsteht (1. Kor. 4, 4), kann zur ›Verurteilung‹ werden. Wenn ein Arzt etwas versäumt, nicht rechtzeitig nach seinem Patienten sieht, auf fahrlässige Weise die Diagnose falsch stellt, eine falsche Spritze gibt, so hat er unter Umständen ein Strafverfahren und einen zivilen Schadensersatzprozess zu befürchten. Wenn wir Gottes Wort falsch ausrichten, wenn wir Gesetz statt Evangelium predigen, wenn wir die Gnade billig machen, wenn wir am Ernst des Buß-Rufs etwas abbrechen, wenn wir ›davon‹- oder ›dazu‹tun (Offb. 22, 18. 19), so droht uns keine Verfolgung durch den Staatsanwalt. Doch es droht uns das göttliche Gericht, das nicht weniger schwer wäre als das Gericht Gottes über die Ungläubigen (Luk. 12, 46-48)« (F. Grünzweig). Was kann uns, besonders allen Mitarbeitern in Verkündigung und Lehre, helfen, auf dem Dienstweg, wie Jesus ihn gezeigt hat, zu bleiben? • Eine hohe Wertschätzung der Heiligen Schrift. (Vgl. Ps. 12, 7; 19, 8-11; Spr. 30, 5.) Sie ist das einzige Buch, das uns den allein wahren Gott offenbart, der uns liebt, der uns vom Bösen erlöst und zum Dienst befähigt. • Ein sorgfältiges Studium darüber, wie Jesus selbst mit dem Wort Gottes umging: Matthäus 4, 1-10; Lukas 4, 17-21; 24, 25-27. 32. Wenn wir die großen Reden des Herrn lesen – Bergpredigt, Gleichnisse, Endzeit- und Abschiedsreden –, stellen wir fest, wie tief Jesus im alttestamentlichen Gotteswort verwurzelt war und sein Leben ausschließlich im Wort und Willen des Vaters festgemacht hatte: »Muss ich nicht sein in dem, was meines Vaters ist« (Luk. 2, 49)?
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