Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

03.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil X

02.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil IX

01.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII

30.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VII

29.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VI

28.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil V

27.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil IV

26.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil III
 
nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VII
vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil V
Archiv



Datum: Mittwoch, 29.04.2009
Bibelstelle: Jakobus 3, 4; Jesaja 50, 4. 5
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil VI



Jakobus 3
4 Siehe, auch die Schiffe, die so gross und von heftigen Winden getrieben sind, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin das Trachten des Steuermanns will.

Jesaja 50
4 Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt [mich, ja] Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger [hören].
5 Der Herr, HERR, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen.

Jakobus gebraucht ein weiteres Bild für die große Wirkungskraft der
menschlichen Zunge:
2. Vergleichen wir die kleine Zunge mit dem kleinen Steuerruder am
mächtigen Schiffsrumpf! Für eine zielklare, geborgene Fahrt auf See sorgen
vor allem Steuerruder und Steuermann. Selbst ein Ozeanriese mit seiner
Fracht wird durch Wind und Wellen sicher gelenkt von einem kleinen Steuerruder.

Unser Leben soll nicht ziellos verlaufen. Wie schwer beladen wir auch
sein mögen, wie stürmisch Winde wehen und Wellen brausen, wir sollen
nicht auflaufen und nicht untergehen, sondern den Hafen der Ewigkeit bei
Gott erreichen.

Noch befinden wir uns auf der Überfahrt von der irdischen in die himmlische
Heimat. Noch können wir mit unserem kleinen Steuerruder wichtige Kurskorrekturen vornehmen. Wie kann das ganz praktisch geschehen?
• Prüfen wir unsere Sprechgewohnheiten vor Jesus: Wo sind die konkreten
Schwachpunkte in meinem Reden? Bin ich bereit, mich verändern zu
lassen?

• Fragen wir uns immer mal wieder still im Herzen: Ist es nötig, dass ich
jetzt rede? Ist es wahr, was ich äußere? Ist es heilsam, hilfreich, aufbauend,
was ich sage? (Vgl. Spr. 12, 25; 15, 23. 30; 16, 24.)

• Aber nicht nur fragen, sondern auch das kleine Steuerruder tatsächlich in
die entsprechende Richtung lenken lassen, wenn Gottes Geist uns ermahnt:
»Sag das lieber nicht!« Dann gilt es zu gehorchen. Oder wenn der Heilige
Geist uns erinnert: Du solltest jetzt deinen Mund auftun und diese Sache
ansprechen, um Verzeihung bitten, eine Information, ein Bibelwort, eine
persönliche Erfahrung mit Jesus weitersagen, dann gehorche auch.

• Wenn Gott uns »die Zunge eines Jüngers« gegeben hat, dürfen wir uns
darauf verlassen, dass er uns heute hilft, mit unserem Nächsten freundlich,
wahr und klar zu reden.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto