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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VII vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil V Archiv Datum: Mittwoch, 29.04.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 4; Jesaja 50, 4. 5 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil VI Jakobus 3 4 Siehe, auch die Schiffe, die so gross und von heftigen Winden getrieben sind, werden durch ein sehr kleines Steuerruder gelenkt, wohin das Trachten des Steuermanns will. Jesaja 50 4 Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt [mich, ja] Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger [hören]. 5 Der Herr, HERR, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen. Jakobus gebraucht ein weiteres Bild für die große Wirkungskraft der menschlichen Zunge: 2. Vergleichen wir die kleine Zunge mit dem kleinen Steuerruder am mächtigen Schiffsrumpf! Für eine zielklare, geborgene Fahrt auf See sorgen vor allem Steuerruder und Steuermann. Selbst ein Ozeanriese mit seiner Fracht wird durch Wind und Wellen sicher gelenkt von einem kleinen Steuerruder. Unser Leben soll nicht ziellos verlaufen. Wie schwer beladen wir auch sein mögen, wie stürmisch Winde wehen und Wellen brausen, wir sollen nicht auflaufen und nicht untergehen, sondern den Hafen der Ewigkeit bei Gott erreichen. Noch befinden wir uns auf der Überfahrt von der irdischen in die himmlische Heimat. Noch können wir mit unserem kleinen Steuerruder wichtige Kurskorrekturen vornehmen. Wie kann das ganz praktisch geschehen? • Prüfen wir unsere Sprechgewohnheiten vor Jesus: Wo sind die konkreten Schwachpunkte in meinem Reden? Bin ich bereit, mich verändern zu lassen? • Fragen wir uns immer mal wieder still im Herzen: Ist es nötig, dass ich jetzt rede? Ist es wahr, was ich äußere? Ist es heilsam, hilfreich, aufbauend, was ich sage? (Vgl. Spr. 12, 25; 15, 23. 30; 16, 24.) • Aber nicht nur fragen, sondern auch das kleine Steuerruder tatsächlich in die entsprechende Richtung lenken lassen, wenn Gottes Geist uns ermahnt: »Sag das lieber nicht!« Dann gilt es zu gehorchen. Oder wenn der Heilige Geist uns erinnert: Du solltest jetzt deinen Mund auftun und diese Sache ansprechen, um Verzeihung bitten, eine Information, ein Bibelwort, eine persönliche Erfahrung mit Jesus weitersagen, dann gehorche auch. • Wenn Gott uns »die Zunge eines Jüngers« gegeben hat, dürfen wir uns darauf verlassen, dass er uns heute hilft, mit unserem Nächsten freundlich, wahr und klar zu reden.
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