Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

04.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XI

03.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil X

02.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil IX

01.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII

30.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VII

29.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VI

28.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil V

27.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil IV
 
nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII
vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VI
Archiv



Datum: Donnerstag, 30.04.2009
Bibelstelle: Jakobus 3, 5. 6
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil VII



Jakobus 3
5 So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich grosser Dinge. Siehe, welch kleines Feuer, welch einen grossen Wald zündet es an!
6 Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge zeigt sich unter unseren Gliedern [als diejenige], die den ganzen Leib befleckt und den Lauf des Daseins entzündet und von der Hölle entzündet wird.

Das nächste Bild beschreibt neben der großen Auswirkung die zerstörende
Kraft menschlicher Worte.
3. Vergleichen wir die kleine Zunge mit einem kleinen Feuer!
Ein winziger Feuerfunke kann zur Feuersbrunst wachsen. Feuer brennt und
frisst – erbarmungslos und unersättlich. Steppen, Wälder, Dörfer, Städte
wurden schon im Flammenmeer vernichtet. Genauso verheerend kann unsre
Zunge arbeiten. »Ein gehässiger Mensch ist ein Ofen voll Bosheit; seine
Worte sind wie sengendes Feuer« (Spr. 16, 27). Jakobus bezeichnet das
traurige Brandmal menschlicher Rede-Glut als »eine Welt der Ungerechtigkeit
«. Vielleicht erinnerte er sich dabei an Sprüche 16, 28 und 26, 18-21.
Jakobus mag auch an die Worte des Herrn Jesus Christus in Matthäus 15, 11
gedacht haben, wenn er formuliert: »Die Zunge zeigt sich unter unseren
Gliedern als diejenige, die den ganzen Leib beschmutzt.«

Über die Ursache der Verunreinigung lässt Jakobus seine Leser nicht im
Unklaren. Es gibt gerade im Sprachbereich des Menschen eine Einbruchstelle
des Teufels, die sich zeigt, wenn der Mensch sein Leben eigenmächtig in die
Hand nimmt. »Die Möglichkeiten solch bösen Einflusses durch das gesprochene, geschriebene und in den Medien gesendete menschliche Wort sind Legion: Lüge, Irreleitung, Verdächtigung, Manipulation, Hetze, Werbung.
Und die Folge: Vorurteil, Neid, Hass, Fanatisierung, Ideologisierung, Begehrlichkeit, Zuchtlosigkeit. Bei dem Großangriff des Feindes und seines dämonischen Anhangs in der endgeschichtlichen Phase dieser Welt wird gerade
die Zunge, die das böse Feuer entfacht, eine besondere Rolle spielen (Offb.
13, 5. 11). Das macht die Sünde aus der wundervollen Gottesgabe des
Redens!« (F. Grünzweig).

Was können wir in einem derartigen Klima schon ausrichten?! Sicher nichts
Besonderes und doch das Entscheidende: Wir können Buße tun und inständig
am »Thron der Gnade« um das Wasser des Lebens beten, das allein
imstande ist, das Flammenmeer zu löschen und Brandwunden zu heilen.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto