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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil IX vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VII Archiv Datum: Freitag, 01.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 6 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII Jakobus 3 6 Und die Zunge ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit. Die Zunge zeigt sich unter unseren Gliedern [als diejenige], die den ganzen Leib befleckt und den Lauf des Daseins entzündet und von der Hölle entzündet wird. Die Zunge »ist ein Feuer, die Welt der Ungerechtigkeit, die von der Hölle Entzündet wird«, zum Lodern zu bringen. Aufschlussreich erscheint bei dieser Aussage die doppelte Bedeutung des griechischen Wortes für »Welt«. Es kann auch mit »Schmuck, Zierde« übersetzt werden: Die Zunge ist demnach auch »die Verzierung« des Bösen. Worin besteht die Dekoration der Bosheit? • Durch den Gebrauch der Zunge kann das Böse anziehend, bezaubernd, appetitanregend erscheinen (1. Mose 3, 1-6). • Menschen können mit ihrer Zunge das Schlechtere als das Bessere erscheinen lassen. Lesen wir den Bericht über Absaloms Machtergreifung gegen seinen eigenen Vater, König David, und vergleichen wir dazu 2. Samuel 15, 4ff und Matthäus 2, 1-18! • Kraft ihrer Zunge können Menschen ihr schlimmes Verhalten verteidigen, rechtfertigen, darüber hinweggehen. Typisch hierfür ist zum Beispiel die Reaktion Kains (1. Mose 4, 9). • Mit der Zunge überreden, bestechen, verführen Menschen andere zur Sünde. Dazu zwei folgenschwere Begebenheiten: 2. Samuel 13, 5ff; Apostelgeschichte 5, 1-11. Wenn wir unser persönliches Leben vor Gott überdenken, werden wir feststellen, wie raffiniert und heimtückisch sich auch unsre Zunge auf allen Lebensgebieten regen kann. An keiner Stelle wird so deutlich wie gerade hier, wie sehr wir der reinigenden und befreienden Kraft des Wortes Gottes bedürfen. »Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit« (1. Joh. 1, 9). Wir wollen es der Erlöserkraft Gottes zutrauen, dass uns das Blut Christi bis in die tiefsten Tiefen unserer Persönlichkeit reinigt.
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