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05.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XII

04.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XI

03.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil X

02.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil IX

01.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII

30.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VII

29.04. Was unsere Worte bewirken können – Teil VI
 
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Datum: Samstag, 02.05.2009
Bibelstelle: Jakobus 3, 7. 8
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil IX



Jakobus 3
7 Denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als der Vögel, sowohl der kriechenden als der Seetiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art;
8 die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen: [sie ist] ein unstetes Übel, voll tödlichen Giftes.

Es ist erstaunlich, wie sachverständig der Mensch wilde Tiere zähmen und
sie für sich nutzbar machen kann. Beinahe alles scheint der Mensch im Griff
zu haben. Nur sich selbst nicht! Albert Einstein (1879-1955), der bedeutendste Physiker des 20. Jahrhunderts, äußerte schon vor Jahrzehnten: »Die Möglichkeiten des Menschen sind fast unbegrenzt, seine Zielsetzungen jedoch verworren.« Verworrene Zielsetzungen wurzeln in der gebrochenen Beziehung und gestörten Kommunikation des Menschen mit seinem Schöpfer.

Aus dieser Grundstörung stammt auch alle Unfähigkeit, das Höllenfeuer,
das die Zunge entfacht und rasend schnell verbreitet, zu bezwingen. Der
Mensch kann sich anstrengen, wie er will, er wird dieses Feuer nicht löschen
können. Es ist etwa so, wie wenn ein Feuerwehrmann versuchte, einen
Waldbrand mit einem einfachen Feuerlöscher unter Kontrolle zu bekommen.
»Die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen« (Jak. 3, 8a; vgl. Ps. 5,
10; Jer. 9, 2; Röm. 3, 13. 14). In diesen Bibelstellen wird die Zunge mit einem
weiteren Bild, mit dem »tödlichen Gift« einer »Giftschlange«, verglichen. »Sie
haben geschärfte Zungen wie eine Schlange. Viperngift ist unter ihren Lippen
« (Ps. 140, 4). Unwillkürlich werden wir wieder an die Schlange im
Paradiesgarten erinnert. Lesen wir noch einmal 1. Mose 3, 1-6 und
beobachten die Gedankenführung der Schlange! Mit einer harmlos scheinenden, aber hinterlistigen Frage stellt sie das Wort Gottes in Frage. Mit
einem empörenden Ausruf tritt Satan den Kampf scheinbar für den Menschen,
in Wahrheit aber gegen ihn an. Denn er ist »der Vater der Lüge und
der Menschenmörder von Anfang an« (Joh. 8, 44). Aber wir sind diesem
grausamen Feind nicht hilflos ausgeliefert. Wir haben Jesus. Von ihm heißt
es: »Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine
Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voller
Gnade und Wahrheit« (Joh. 1, 14). Mit Jesus im Bund gewinnt unser Denken
und Reden eine völlig neue Qualität. (Lies Matth. 5, 37; Eph. 4, 15; 6, 14-18;
Phil. 4, 8.)


 

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