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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil X vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII Archiv Datum: Samstag, 02.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 7. 8 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil IX Jakobus 3 7 Denn jede Art, sowohl der wilden Tiere als der Vögel, sowohl der kriechenden als der Seetiere, wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art; 8 die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen: [sie ist] ein unstetes Übel, voll tödlichen Giftes. Es ist erstaunlich, wie sachverständig der Mensch wilde Tiere zähmen und sie für sich nutzbar machen kann. Beinahe alles scheint der Mensch im Griff zu haben. Nur sich selbst nicht! Albert Einstein (1879-1955), der bedeutendste Physiker des 20. Jahrhunderts, äußerte schon vor Jahrzehnten: »Die Möglichkeiten des Menschen sind fast unbegrenzt, seine Zielsetzungen jedoch verworren.« Verworrene Zielsetzungen wurzeln in der gebrochenen Beziehung und gestörten Kommunikation des Menschen mit seinem Schöpfer. Aus dieser Grundstörung stammt auch alle Unfähigkeit, das Höllenfeuer, das die Zunge entfacht und rasend schnell verbreitet, zu bezwingen. Der Mensch kann sich anstrengen, wie er will, er wird dieses Feuer nicht löschen können. Es ist etwa so, wie wenn ein Feuerwehrmann versuchte, einen Waldbrand mit einem einfachen Feuerlöscher unter Kontrolle zu bekommen. »Die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen« (Jak. 3, 8a; vgl. Ps. 5, 10; Jer. 9, 2; Röm. 3, 13. 14). In diesen Bibelstellen wird die Zunge mit einem weiteren Bild, mit dem »tödlichen Gift« einer »Giftschlange«, verglichen. »Sie haben geschärfte Zungen wie eine Schlange. Viperngift ist unter ihren Lippen « (Ps. 140, 4). Unwillkürlich werden wir wieder an die Schlange im Paradiesgarten erinnert. Lesen wir noch einmal 1. Mose 3, 1-6 und beobachten die Gedankenführung der Schlange! Mit einer harmlos scheinenden, aber hinterlistigen Frage stellt sie das Wort Gottes in Frage. Mit einem empörenden Ausruf tritt Satan den Kampf scheinbar für den Menschen, in Wahrheit aber gegen ihn an. Denn er ist »der Vater der Lüge und der Menschenmörder von Anfang an« (Joh. 8, 44). Aber wir sind diesem grausamen Feind nicht hilflos ausgeliefert. Wir haben Jesus. Von ihm heißt es: »Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade und Wahrheit« (Joh. 1, 14). Mit Jesus im Bund gewinnt unser Denken und Reden eine völlig neue Qualität. (Lies Matth. 5, 37; Eph. 4, 15; 6, 14-18; Phil. 4, 8.)
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