Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

08.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XV

07.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XIV

06.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XIII

05.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XII

04.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XI

03.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil X

02.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil IX

01.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil VIII
 
nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XII
vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil X
Archiv



Datum: Montag, 04.05.2009
Bibelstelle: Jakobus 3, 10-12
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XI



Jakobus 3
10 Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein.
11 Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süsse und das Bittere hervor?
12 Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch [kann] Salziges nicht süsses Wasser hervorbringen.
Jakobus hält die Doppelzüngigkeit für ein besonderes Übel unter Christen
und verdeutlicht dies mit zwei Bildern.
• Das Bild vom Quellwasser. Ist es möglich, dass wir aus einem Brunnen
Salz- und Süßwasser zugleich schöpfen? Was in der Schöpfung ein Unding
ist, kommt in der Natur des Menschen vor. Dabei bedeutet seine Doppelzüngigkeit zutiefst »Unnatur« und Schuld.
• Das Bild vom Feigenbaum und Weinstock. Die Pflanzenwelt bleibt ihrer
Art treu. Der Feigenbaum trägt Feigen und der Weinstock Trauben. Nicht so
der fromme Mensch; er trägt ein »Doppel-Wesen« in sich: Den alten und den
neuen Adam. An dieser Tatsache lässt sich nichts ändern. Eins aber lässt sich
ändern: das Menschenherz. Wer Jesus Christus in sein Leben aufgenommen
hat und sein Eigentum geworden ist, wird seine Gedanken- und Empfindungswelt, aber auch seine Gewohnheiten und sein Tun, von Jesus verändern lassen. Entscheidend ist dabei, dass er wie eine Rebe am Weinstock
hängt, mit dem Herrn Jesus Christus verbunden bleibt und aus seiner Kraft
lebt. Da ist manch schmerzhafter Reinigungsprozess nötig. Aber diesen
nimmt der Weingärtner selber, unser Vater im Himmel, vor. Er weiß, wie er
jede Rebe behandeln muss, damit sie volle und reife Frucht bringt. Dieser
Wachstumsprozess schließt aber unsere Mitarbeit nicht aus. Einerseits tut
der Vater alles, andererseits sind wir selber verantwortlich dafür, dass wir
am Weinstock bleiben, indem wir Gottes Willen tun. Wir dürfen mit dem
Liederdichter Philipp Spitta beten: »Bei dir, Jesu, will ich bleiben, stets in
deinem Dienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen
Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben zuströmt Kraft und Lebenssaft.« Wir lesen
noch Johannes 15, 1-16.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto