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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XII vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil X Archiv Datum: Montag, 04.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 10-12 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XI Jakobus 3 10 Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein. 11 Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süsse und das Bittere hervor? 12 Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch [kann] Salziges nicht süsses Wasser hervorbringen. Jakobus hält die Doppelzüngigkeit für ein besonderes Übel unter Christen und verdeutlicht dies mit zwei Bildern. • Das Bild vom Quellwasser. Ist es möglich, dass wir aus einem Brunnen Salz- und Süßwasser zugleich schöpfen? Was in der Schöpfung ein Unding ist, kommt in der Natur des Menschen vor. Dabei bedeutet seine Doppelzüngigkeit zutiefst »Unnatur« und Schuld. • Das Bild vom Feigenbaum und Weinstock. Die Pflanzenwelt bleibt ihrer Art treu. Der Feigenbaum trägt Feigen und der Weinstock Trauben. Nicht so der fromme Mensch; er trägt ein »Doppel-Wesen« in sich: Den alten und den neuen Adam. An dieser Tatsache lässt sich nichts ändern. Eins aber lässt sich ändern: das Menschenherz. Wer Jesus Christus in sein Leben aufgenommen hat und sein Eigentum geworden ist, wird seine Gedanken- und Empfindungswelt, aber auch seine Gewohnheiten und sein Tun, von Jesus verändern lassen. Entscheidend ist dabei, dass er wie eine Rebe am Weinstock hängt, mit dem Herrn Jesus Christus verbunden bleibt und aus seiner Kraft lebt. Da ist manch schmerzhafter Reinigungsprozess nötig. Aber diesen nimmt der Weingärtner selber, unser Vater im Himmel, vor. Er weiß, wie er jede Rebe behandeln muss, damit sie volle und reife Frucht bringt. Dieser Wachstumsprozess schließt aber unsere Mitarbeit nicht aus. Einerseits tut der Vater alles, andererseits sind wir selber verantwortlich dafür, dass wir am Weinstock bleiben, indem wir Gottes Willen tun. Wir dürfen mit dem Liederdichter Philipp Spitta beten: »Bei dir, Jesu, will ich bleiben, stets in deinem Dienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, wie der Weinstock seinen Reben zuströmt Kraft und Lebenssaft.« Wir lesen noch Johannes 15, 1-16.
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