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nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XIV vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XII Archiv Datum: Mittwoch, 06.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 14-16; 2. Korinther 1, 12 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XIII Jakobus 3 14 Wenn ihr aber bitteren Neid und Eigennutz in euren Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. 15 Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. 16 Denn wo Neid und Eigennutz ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat. 2. Korinther 1 12 Denn unser Rühmen ist dies: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes gewandelt sind in der Welt, besonders aber bei euch. Es gibt unter Christen leider auch die Vorspiegelung von Weisheit: »Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigennutz in euren Herzen habt, braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit seid ihr dann Lügner und Betrüger.« Jakobus spricht offen an, wodurch die Einheit und der Friede in unseren Gemeinden hoch gefährdet sind: • Eifersucht. Eifersucht – in ihrer negativen Erscheinungsform als »bitter« markiert – meint: Der eifersüchtige Mensch ist der Mensch, der viel Energie aufwendet und mit ehrgeiziger Verbissenheit das sucht, was er nicht hat, aber unbedingt haben will. Dabei vergleicht er sich stets mit anderen – mit deren Gaben, Ausbildung, Erfolgen, Besitztümern, Aussehen und Ansehen – und strebt danach, diese beständig zu überrunden. Derartige Eifersucht wird in der Regel von einem starken Konkurrenz- und Kritikgeist begleitet. • Eigennutz. Man kann hier auch übersetzen: Selbstsucht, Parteilichkeit, Bestechlichkeit. Gedacht ist an ein Verhalten, das danach trachtet, andere Menschen für die eigene Meinung oder geistliche Erkenntnis zu vereinnahmen, und auch noch ein »frommes Mäntelchen« darumhängt, damit sein Verhalten als »weise« erscheint. Es liegt auf der Hand, dass Jakobus scharf diagnostizieren muss: »Dies ist nicht die Weisheit, die von Gott kommt. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch.« »Jeder bittere Eifer und jeder Streit hat ein dämonisches Gefälle – trotz aller berechtigter ›Streitkultur‹. Irdische und psychische ›Weisheit‹ stellt den Menschen auf sich selbst; sie ist gottlos. Bei der Weisheit von oben dagegen zählt der Wille Gottes« (F. Grünzweig). Wir sollten heute nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern uns vor dem Angesicht Gottes prüfen, wie es in unserem eigenen Herzen und Leben aussieht, und uns neu an der Jesus-Liebe orientieren. (Lies Joh. 13, 34; 15, 12. 17; Röm. 12, 10; Gal. 5, 13-15. 26; Eph. 5, 2; 1. Thess. 4, 9; Hebr. 13, 1; 1. Petr. 1, 22.)
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