Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

13.05. Aus dem Leben Elisas – Teil XVII

12.05. Aus dem Leben Elisas – Teil XVI

11.05. Aus dem Leben Elisas – Teil XV

10.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XVII

09.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XVI

08.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XV

07.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XIV

06.05. Was unsere Worte bewirken können – Teil XIII
 
nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVII
vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XV
Archiv



Datum: Samstag, 09.05.2009
Bibelstelle: Jakobus 3, 17; Kolosser 3, 12
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVI



Jakobus 3
17 Die Weisheit von oben aber ist aufs erste rein, sodann friedsam, gütig, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.

Kolosser 3
12 Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut.


4. Die Weisheit, die von Gott kommt, »lässt sich etwas sagen«. Zuerst geht
es darum, dass der wahrhaft weise Christ ein Mensch ist, der auf Gott hört
– jedes Mal bereit, dem Herrn zu gehorchen. Dann geht es auch darum, ein
offenes, zuhörendes Ohr für die Menschen neben sich zu haben. Wie wichtig
ist es für unser gemeinsames Leben als Jesus-Jünger, dass jeder bemüht ist,
sich in die Situation und Verfassung des anderen hineinzudenken und auch
bereit ist, vom anderen zu lernen. Wer sich der Welt des Nächsten nicht
verschließt, wird sehr wohl merken, wann es klug ist, der Auffassung des
Gesprächspartners nachzugeben oder Einspruch zu erheben. Auch wenn
einer hinterfragt oder kritisiert wird, sollte er die Sache nach allen Seiten
hin prüfen und angemessene Konsequenzen ziehen.

5. Die göttliche Weisheit »ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte«. Der
biblische Barmherzigkeits-Begriff ist in seinem Kern umwälzend. Es geht
dabei nicht um eine allgemeine Wohltätigkeits-Gesinnung gegenüber Menschen
in Not, sondern um die gelebte Barmherzigkeit, wie Jesus sie gelebt
hat. Sie ist ganz anders als unser menschliches Verständnis von Barmherzigkeit.

Wie leicht sagen wir von einem Menschen in Schwierigkeiten: »Der ist
selbst schuld an seiner Misere!« Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir
uns nicht für ihn verantwortlich fühlen. Gott aber hat sich über uns Menschen
erbarmt, als wir noch seine Feinde waren und in selbstverschuldeter
Gottesferne saßen (Röm. 5, 8-10; Eph. 2, 4. 5). Bin ich bereit, auch Menschen
in selbstverschuldeter Not betende und helfende Hände entgegenzustrecken?
(Vgl. Jos. 7, 6-9; Luk. 23, 34; Apg. 7, 60; 2. Tim. 4, 16.) Was hat diese
Bereitschaft mit Galater 5, 22 zu tun?


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto