|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVII vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XV Archiv Datum: Samstag, 09.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 17; Kolosser 3, 12 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVI Jakobus 3 17 Die Weisheit von oben aber ist aufs erste rein, sodann friedsam, gütig, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt. Kolosser 3 12 Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut. 4. Die Weisheit, die von Gott kommt, »lässt sich etwas sagen«. Zuerst geht es darum, dass der wahrhaft weise Christ ein Mensch ist, der auf Gott hört – jedes Mal bereit, dem Herrn zu gehorchen. Dann geht es auch darum, ein offenes, zuhörendes Ohr für die Menschen neben sich zu haben. Wie wichtig ist es für unser gemeinsames Leben als Jesus-Jünger, dass jeder bemüht ist, sich in die Situation und Verfassung des anderen hineinzudenken und auch bereit ist, vom anderen zu lernen. Wer sich der Welt des Nächsten nicht verschließt, wird sehr wohl merken, wann es klug ist, der Auffassung des Gesprächspartners nachzugeben oder Einspruch zu erheben. Auch wenn einer hinterfragt oder kritisiert wird, sollte er die Sache nach allen Seiten hin prüfen und angemessene Konsequenzen ziehen. 5. Die göttliche Weisheit »ist voll Barmherzigkeit und guter Früchte«. Der biblische Barmherzigkeits-Begriff ist in seinem Kern umwälzend. Es geht dabei nicht um eine allgemeine Wohltätigkeits-Gesinnung gegenüber Menschen in Not, sondern um die gelebte Barmherzigkeit, wie Jesus sie gelebt hat. Sie ist ganz anders als unser menschliches Verständnis von Barmherzigkeit. Wie leicht sagen wir von einem Menschen in Schwierigkeiten: »Der ist selbst schuld an seiner Misere!« Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir uns nicht für ihn verantwortlich fühlen. Gott aber hat sich über uns Menschen erbarmt, als wir noch seine Feinde waren und in selbstverschuldeter Gottesferne saßen (Röm. 5, 8-10; Eph. 2, 4. 5). Bin ich bereit, auch Menschen in selbstverschuldeter Not betende und helfende Hände entgegenzustrecken? (Vgl. Jos. 7, 6-9; Luk. 23, 34; Apg. 7, 60; 2. Tim. 4, 16.) Was hat diese Bereitschaft mit Galater 5, 22 zu tun?
| |||||||||
|
| ||||||||||