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nächsten Text: Aus dem Leben Elisas – Teil XV vorherigen Text: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVI Archiv Datum: Sonntag, 10.05.2009 Bibelstelle: Jakobus 3, 17. 18; Psalm 34, 15; Römer 12, 9 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was unsere Worte bewirken können – Teil XVII Jakobus 3 17 Die Weisheit von oben aber ist aufs erste rein, sodann friedsam, gütig, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt. 18 Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden denen gesät, die Frieden stiften. Römer 12 9 Die Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten. 6. Die Weisheit, die von Gott kommt, ist »unparteiisch«. Wörtlich heißt es: Sie ist nicht zänkisch, nicht rechthaberisch. Parteilichkeit hat zu tun mit Sympathie oder Antipathie, mit Bevorzugung oder Benachteiligung, mit Voreingenommenheit oder mit der Angst, persönlich an Einfluss und Macht zu verlieren. Der parteiische Mensch hält bisweilen gern alles in der Schwebe; er will es jedem recht machen. Die göttliche Weisheit aber ist gerecht, vorurteilsfrei und wahrhaftig zugleich. 7. Die Weisheit, die von Gott kommt, ist »ohne Heuchelei«. Denn Gott selber ist in seinem Wesen lauter Licht. Finsternis ist nicht in ihm (Jak. 1, 17). Von ihm gilt: Gott verstellt sich nie. Er ist weder gemein noch falsch. Er ist vielmehr wahr, barmherzig und gerecht. Hier kann die »Frucht der Gerechtigkeit« im Frieden bei denen wachsen und reifen, die Frieden verbreiten. – Nehmen wir die Eigenschaften der göttlichen Weisheit und unser tatsächliches gemeinsames Leben als Jesus-Nachfolger in den Blick, kommen wir nicht selten zu einer beschämenden Bilanz: »Bis heute ist das Zusammenleben durch Missgunst und Konkurrenzdenken, durch Ehrgeiz und Eifersucht belastet und die missionarische Ausstrahlungskraft dadurch entscheidend geschwächt. Es sind eben meist nicht die Unterschiede in der theologischen Erkenntnis oder geistlichen Prägung, die das Miteinander am stärksten belasten. Viel häufiger stimmt ›die Chemie‹ nicht, d. h. Pfarrer, Gemeindeleiter, Mitarbeiter, Gemeindeglieder ›können‹ nicht miteinander. Man redet zwar noch miteinander – jedenfalls ›dienstlich‹ –, aber lässt sich schon längst nichts mehr sagen, geschweige denn, dass man untereinander friedfertig, gütig, reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch und ohne Heuchelei ist. – Was muss geschehen, damit eine durch Neid und Streit gelähmte Gemeinde wieder zueinanderfindet? Wie kann bei aller Verschiedenheit an Erkenntnis und Prägung das Bewusstsein der Verbundenheit untereinander wachsen?« (K. J. Diehl). Dazu einige seelsorgerliche Hilfen: Sprüche 28, 13; Jakobus 5, 16; 1. Thessalonicher 1, 2; Galater 5, 13-16.
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