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nächsten Text: Aus dem Leben Elisas – Teil XVII vorherigen Text: Aus dem Leben Elisas – Teil XV Archiv Datum: Dienstag, 12.05.2009 Bibelstelle: 1.Könige 6, 13-17 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Aus dem Leben Elisas – Teil XVI 2. Könige 6 13 Da sagte er: Geht hin und seht, wo er ist! Ich werde hinsenden und ihn holen. Und es wurde ihm berichtet: Siehe, er ist in Dotan. 14 Da sandte er Pferde und Kriegswagen dorthin und ein starkes Heer. Und sie kamen bei Nacht und umringten die Stadt. 15 Und als der Diener des Mannes Gottes früh aufstand und hinausging, siehe, da umringte ein Heer die Stadt, und Pferde und Kriegswagen. Und sein Diener sagte zu ihm: Ach, mein Herr! Was sollen wir tun? 16 Er aber sagte: Fürchte dich nicht! Denn zahlreicher sind die, die bei uns sind, als die, die bei ihnen sind. 17 Und Elisa betete und sagte: HERR, öffne doch seine Augen, dass er sieht! Da öffnete der HERR die Augen des Dieners, und er sah. Und siehe, der Berg war voll von feurigen Pferden und Kriegswagen um Elisa herum. Auf Geheiß des Königs von Aram wurde in der Nacht Dotan umzingelt. Elisa sollte beseitigt werden, schließlich war er an allem schuld. Diener Gottes sind für den Feind immer gefährlich. »Der Kraftaufwand der Gottlosigkeit, um die verborgene Macht des Gottesvolkes zu brechen, ist brutal, aufwändig, furchterregend und beängstigend« (G. Hopp). Als Elisas Diener seinem Herrn am Morgen völlig verzagt die Situation der umzingelten Stadt beschreibt, bleibt der Prophet gelassen. Er ist nicht ratlos wie dieser. Er weiß sich unter Gottes Schutz. Und er tut das einzig Richtige für seinen verzagten Diener; er spricht ihm Gottes Nähe zu und er betet ein einfaches Gebet: »Herr öffne ihm die Augen.« Nur durch Glauben würde dieser die unsichtbaren Armeen Gottes sehen und auf die göttliche Macht vertrauen. »O weh! Was sollen wir tun?«, hatte der Diener angesichts der Feinde ausgerufen. Kennen nicht auch wir diese Frage? Da dürfen wir uns das Gebet Elisas zu eigen machen: »Herr, öffne meine – seine – ihre – unsere Augen!« (Lies Ps. 119, 18; 1. Kor. 2, 9; Eph. 1, 15-19.) Mit Gott sind wir in der Überzahl! Pastor Ernst Modersohn ermahnt uns, angesichts der Schwierigkeiten in unserem Leben die richtige Haltung einzunehmen. Er weist darauf hin: Entweder sehe ich auf die Schwierigkeiten, dann tritt der Herr in den Hintergrund. Oder ich sehe auf Gott, dann verschwindet die Schwierigkeit hinter dem Herrn. Denn er ist der Größere. Dann brauche ich mich nicht mehr zu ängstigen. (Dazu Ps. 27, 1. 3; 2. Chron. 20, 15.) Wir dürfen wissen, dass die unsichtbare, himmlische Welt nicht Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist, sondern ganz nahe. Dafür will der Herr uns die Augen öffnen.
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