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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil I vorherigen Text: Aus dem Leben Elisas – Teil XXIV Archiv Datum: Donnerstag, 21.05.2009 Bibelstelle: Lukas 24, 50-53; Psalm 110, 1 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Aus dem Leben Elisas – Teil XXV Lukas 24 50 Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. 51 Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel. 52 Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit grosser Freude; 53 und sie waren allezeit im Tempel und priesen Gott. Psalm 110 1 Von David. Ein Psalm. Spruch des HERRN für meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füsse! Äußerst knapp und schlicht steht es da: »Er fuhr auf gen Himmel.« Andere übersetzen: »Er wurde in den Himmel emporgehoben (hinaufgetragen).« Das bedeutet: Hier wirkt Gott selber. Der Vater nimmt den Sohn auf in seine Herrlichkeit und der Sohn nimmt als königlicher Herrscher seinen Platz an der rechten Seite Gottes ein. – Was aber ist davon in unserer Welt, erfüllt von Hass, Gier und Gewalt, zu sehen? Ist es wahr, was heute in vielen Gemeinden gesungen wird: »Jesus Christus herrscht als König«? Ja, es ist wahr. »Wie auch die Welt rast, so reichen ihre Hände doch nicht so weit, Christus von der Rechten des Vaters herabzuziehen; und weil Christus nicht für sich regiert, sondern zu unserem Besten, werden wir unter der Hut dieses unbesieglichen Königs sicher und unversehrt sein« (J. Calvin). Wir dürfen, wie einst die Jünger, unter den segnenden Händen unseres Herrn Jesus Christus leben und ihm, dem »alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist«, dienen. Wir tun dies in der Kraft des Heiligen Geistes. (Siehe Apg. 1, 8; 4, 33; 5, 32.) Die Jünger des Herrn haben eine mächtige Wandlung erlebt. Furchtlos trotzen sie der Welt und ihren Drohungen; in Gefängnissen singen sie Loblieder; getröstet gehen sie in den Tod; mutig tragen sie das Evangelium unter die Völker. Das kann man nur begreifen, wenn man versteht: Sie wussten sich unter diesen segnenden, durchgrabenen Händen ihres Herrn. Und wenn es uns zu schwer wird und wir es nicht mehr fassen können, dass Jesus Christus auch in unserer kleinen Lebenswelt als König regiert, dürfen wir beten: »Herr, schärfe meinen Blick für dein herrliches Ziel, zu dem du mich berufen hast. Schenk mir die Ausdauer, daran festzuhalten, dass du auch mir versprochen hast: ›Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.‹« (Vgl. Eph. 1, 18-23.)
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