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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil II vorherigen Text: Aus dem Leben Elisas – Teil XXV Archiv Datum: Freitag, 22.05.2009 Bibelstelle: Judas 1-3. 17. 20. 25 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil I Judas 1 1 Judas, Knecht Jesu Christi, aber Bruder des Jakobus, den Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und in Jesus Christus bewahrt sind: 2 Barmherzigkeit und Friede und Liebe werde euch [immer] reichlicher zuteil! 3 Geliebte, da ich allen Fleiss anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen. 17 Ihr aber, Geliebte, gedenkt der von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus vorausgesagten Worte! 20 Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, 25 dem alleinigen Gott, unserem Heiland durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen. Ein neunzigjähriger Mann wurde einmal gefragt: »Haben Sie den Herrn Jesus Christus lieb?« Der alte Mann antwortete mit einem freundlichen Lächeln: »Ja, ich habe ihn lieb, aber ich kann Ihnen noch etwas Besseres sagen.« Der andere fragte zurück: »Kann es noch etwas Besseres geben als Jesus zu lieben? Was könnte das sein?« Der alte Mann erwiderte: »Ja, er hat mich lieb!« Diese Tatsache ist die kostbarste, die es gibt. Ich bin geliebt! Wir sind geliebt! Geliebt von dem Gott, der Himmel und Erde und auch uns Menschen erschaffen hat. Er wollte uns als geliebtes Gegenüber haben. Er hat uns nach seinem Bild geschaffen (1. Mose 1, 27). Vergessen wir nicht manchmal, dass wir Geliebte sind? Im Brief des Judas werden wir aufgefordert, dies nicht zu vergessen. Judas nennt sich am Briefanfang einen Sklaven von Jesus Christus, dabei hätte er sich mit Recht einen »Bruder« von Jesus Christus nennen dürfen (Matth. 13, 55). Aber das erwähnt er in seinem Brief nicht, wie es auch der andere Bruder, Jakobus, in seinem Brief nicht tut. Es war für Jakobus und Judas nicht das Wichtigste, dass sie »Brüder« von Jesus waren. Sie lebten viele Jahre mit ihm zusammen und glaubten doch nicht an ihn. Nun sehen sie in Jesus den Christus, ihren Herrn, vor dem sie als Diener stehen wollen, als solche, die ihm ganz gehören, mit Leib, Seele und Geist. Wir wissen nicht, an wen Judas den Brief gerichtet hat. Die Empfänger müssen aber an Christus gläubige Juden und Nicht-Juden gewesen sein, sonst könnte er sie nicht als »Berufene« und dreimal als »Geliebte« anreden. Wir können uns heute ganz schlicht fragen: Bin ich noch dankbar dafür, wie sehr Christus mich liebt. Obwohl ich oft ungehorsam war und ihn enttäuscht habe, gilt: Er hat mich mit ewiger Liebe geliebt (Jer. 31, 3; vgl. 5. Mose 33, 3; 1. Kön. 10, 9; Jes. 43, 4; 49, 15; Joh. 11, 3. 32-36).
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