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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IV vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil II Archiv Datum: Sonntag, 24.05.2009 Bibelstelle: Judas 10-16 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil III Judas 1 10 Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich. 11 Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen. 12 Diese sind Flecken bei euren Liebesmahlen, indem sie ohne Furcht Festessen mit [euch] halten und sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden fortgetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt; 13 wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen; Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist. 14 Es hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt: `Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Tausenden, 15 Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten [Worten], die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben. 16 Diese sind Murrende, die mit dem Schicksal hadern und nach ihren Begierden wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und sie bewundern Personen um des Vorteils willen. Es ist äußerst erschreckend, wenn die Zerstörung der Gemeinde sich schleichend in ihrem Inneren breitmacht. Da kann man ratlos und hilflos werden. Vielleicht kommen sogar Zweifel auf. Aber es ist vorausgesagt: »Am Ende werden Spötter sein, die nach ihren eigenen Begierden der Unfrömmigkeit wandeln« (2. Petr. 3, 3; lies 1. Tim. 4, 1-3; 6, 3-5). »Seit dem Kommen von Jesus auf diese Erde stehen wir schon in der Endzeit. Sie ist aber nicht eine Siegeszeit für das Christentum, sondern führt zum Weltreich des Antichristen. Darum tritt das Böse, das es immer in der Menschheitsgeschichte gab, je länger desto unverhüllter hervor. Spott über göttliche Dinge war auch früher zu hören, jetzt aber erheben sich Spötter mitten in der Gemeinde Gottes. Dabei ist der Ausdruck ›Spötter‹ gewichtiger, als wir ihn zunächst auffassen. In den Leidensweissagungen von Jesus und in den Passionsberichten wird das ›Verspottet-Werden‹ ernst hervorgehoben. Es ist die höhnische Abweisung dessen, was von Gott kommt. Dabei wird das ›Wandeln nach den eigenen Lüsten‹ deutlich. Diese Begierden sind mit echter Frömmigkeit unvereinbar. Welche Ruhe kann das der Gemeinde geben, wenn sie sich erinnert, dass diese erschreckenden Erscheinungen, die sich als Ausdruck moderner Frömmigkeit verstehen, schon vorausgesagt sind. Wir würden den Ernst der Lage und die Schwere der Auseinandersetzungen verkennen, wenn wir in den neuen Predigern und ihren Anhängern einfach ›Gottlose‹ sehen würden, die in grober Sittenlosigkeit dahinleben und von der christlichen Lehre überhaupt nichts mehr wissen wollen. Mit solchen Menschen wäre die Gemeinde wohl schnell fertig geworden, denn sie hätten schwerlich einen verführerischen Einfluss ausgeübt. Nein, in der neuen Bewegung wurde ein höheres, freies Christentum propagiert, demgegenüber das apostolische Denken und Leben eben als alt, rückständig, eng und kümmerlich erscheinen muss« (W. de Boor). (Lies 1. Tim. 4, 16; 6, 12. 20. 21.)
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