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Nächste Andacht: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil V Vorige Andacht: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil III Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Montag, 25.05.2009 Bibelstelle: Judas 20-25; 1. Johannes 4, 9. 10 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IV Judas 1 20 Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, 21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. 22 Und erbarmt euch der einen, die zweifeln, 23 rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reisst, der anderen aber erbarmt euch mit Furcht, indem ihr sogar das vom Fleisch befleckte Kleid hasst. 24 Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Frohlocken hinzustellen vermag, 25 dem alleinigen Gott, unserem Heiland durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen. 1. Johannes 4 9 Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. 10 Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden. Judas zeigt der fragenden Gemeinde den Weg, den sie in aller Verwirrung zu gehen hat. Wir beschäftigen uns mit dem dringenden Rat, den Judas auch uns gibt: »Erhaltet euch im Bewusstsein der großen Liebe, mit der ihr von Gott geliebt seid« (Übertragung von C. v. Viebahn). Befassen wir uns nun ausführlicher mit der großen Liebe Gottes. 1. Das biblische Zeugnis von der Liebe Gottes »Gott ist Liebe, sein ganzes Tun ist beherrscht von Liebe und von dem Drang, Gemeinschaft zu haben mit dem, was von ihm geschaffen ist. Gottes Liebe ist vom Uranfang darauf aus, ein Gegenüber zu haben, darum kommt die Liebe Gottes immer dem Menschen zuvor, ohne zu fragen, ob er liebenswert ist« (R. Luther). Zehn Aussagen im Wort Gottes können uns helfen, dieser Liebe ganz gewiss zu werden und in ihr zu bleiben: • Die Liebe ist die Grundlage des Verhältnisses zwischen dem Vater und dem Sohn, zwischen Gott und Jesus. Jesus spricht zum Vater von »der Liebe, mit der du mich geliebt hast« (Joh. 17, 26). • Die Liebe bestimmt auch das Verhältnis vom Sohn zum Vater. Am gesamten Erdenleben des Herrn können wir ablesen, dass er den Vater liebte. (Lies Joh. 14, 31.) • Liebe ist auch die Einstellung Gottes zu den Menschen. »So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben« (Joh. 3, 16). Manchmal wird das Christentum so dargestellt, als ob es das Werk eines freundlichen, liebenden Jesus war, einen strengen und zornigen Gott zu besänftigen und als ob erst Jesus etwas getan hätte, was die Einstellung Gottes zu den Menschen verändert hat. Im Wort Gottes finden wir das nicht, sondern vielmehr, dass die Liebe Gottes eine ewige Liebe ist. (Lies Jes. 63, 8. 9.)
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