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30.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX

29.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VIII

28.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VII

27.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VI

26.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil V

25.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IV

24.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil III

23.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil II
 
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Datum: Dienstag, 26.05.2009
Bibelstelle: Matthäus 21, 33-39
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil V



Matthäus 21
33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der einen Weinberg pflanzte und einen Zaun darum setzte und eine Kelter darin grub und einen Turm baute; und er verpachtete ihn an Weingärtner und reiste ausser Landes.
34 Als aber die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu empfangen.
35 Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie.
36 Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso.
37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen!
38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe. Kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen!
39 Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.

»Was tut die Liebe, wenn sie durch eine weite Ferne von dem geschieden ist,
den sie liebt? Sie sendet Zeichen und Boten. Die göttliche Liebe kann sich
nicht damit begnügen, dass sie durch die Werke der Schöpfung mittelbar
zum Menschen spricht, sie sendet Boten, die ihm unmittelbar Kunde von ihr
bringen. In seiner ganzen Urgewalt bricht sich Gottes Liebe Bahn in der
Sendung des Sohnes. So erst wird die Mitteilung der Liebe eine Mitteilung
an uns. Das ist die Sprache, die wir verstehen können« (R. Luther).
Das Wort Gottes sagt uns:
• Gottes Liebe ist eine opfernde Liebe. Der Beweis dafür ist die freiwillige
Lebens-Hingabe seines Sohnes für seine Menschen. Die Liebe zu uns Menschen
war die bewegende Kraft im Leben von Jesus. (Lies Offb. 1, 5; Eph. 5,
1. 2.) Im Wort Gottes finden wir:
• Gottes Liebe ist eine unverdiente Liebe. Gott hat uns geliebt, und Jesus
starb für uns, als wir noch Sünder und Feinde Gottes waren. (Lies 1. Joh. 3,
1; Röm. 5. 8.)
• Gottes Liebe ist eine barmherzige Liebe. (Lies Eph. 2, 4.) Nicht tyrannisch
oder besitzergreifend ist sie. Sie fließt aus Gottes ewigem Erbarmen.
• Gottes Liebe ist auch eine stärkende Liebe. Durch diese Liebe können seine
Geliebten Überwinder werden (Röm. 8, 37). Sie ist keine verweichlichende,
ängstlich beschützende Liebe, die schwach und kraftlos macht, vielmehr
eine Liebe, die stark macht.
• Gottes Liebe ist eine unzerstörbare Liebe. Alle menschliche Liebe kann ein
Ende finden, aber Gottes Liebe überdauert alle Veränderungen und Bedrohungen des Lebens. (Lies Röm. 8, 39.)
• Gottes Liebe ist auch eine belohnende Liebe. Schon für dieses Leben ist sie
sehr kostbar, aber die Verheißungen für das zukünftige Leben sind noch
größer. (Lies Jak. 1, 12; 2, 5.)



 

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