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Datum: Mittwoch, 27.05.2009
Bibelstelle: Römer 8, 31. 32
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VI



Römer 8
31 Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?
32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?


• Gottes Liebe wirbt um das Menschenherz. Es geht nicht darum, dass sich
der Mensch der Macht Gottes unterwerfen muss und sein Wille ausgeschaltet
ist, sondern es geht im Christenleben darum, dass der Mensch von der Liebe
Gottes tief berührt wird und er sich von ihr ergreifen lässt. Dann kann er
Gott von ganzem Herzen wiederlieben. Auf einer Freizeit kam eine Gruppe
bei einer Gesprächsrunde an die Frage: Was heißt eigentlich Evangelium?
Eine Frau stand auf und sagte: »Jetzt bitte keine fromme, pastoral-theologische Antwort!« Sie war nicht lange vorher zum Glauben gekommen. Es gab manche Antworten aus der Gruppe, sie aber sagte dazu: »Das ist mir
nicht greifbar genug«, und dann erzählte sie, was sie selbst erkannt hatte.
Sie sagte nur drei Worte: »Gott will mich!« Darauf reagierte der Kreis mit
einer großen Stille.

»Gott will mich!« Das soll jeder Mensch erfahren. Kann man an unserem
Leben ablesen, dass wir uns von Gott geliebt wissen? Aber: Wir kennen
unsere Schwächen und unser Versagen. Müsste Gott nicht gegen uns sein?
So wäre es, wenn nicht sein Sohn gekommen wäre, der die Last unserer
Sünde auf sich genommen hat. Jesus ist der Beweis, dass Gott für uns ist. Er
heißt Immanuel, wörtlich: Gott ist mit uns. (Vgl. Jes. 7, 14; Matth. 1, 23.)
Gott ist für mich, das darf ich wissen, auch wenn ich niedergeschlagen bin.
Gott ändert sich nicht. Er ist für mich, weil er mich liebt, daran ändert sich
nichts. »Gott ist für mich, das ist mein tiefstes Glück, ich hab sein Wort,
das nimmt er nicht zurück. Nichts kann mich scheiden von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn« (H. Winkel). (Lies 5. Mose 7, 8; Röm.
6, 23.)



 

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