Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

02.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XII

01.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XI

31.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil X

30.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX

29.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VIII

28.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VII

27.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VI

26.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil V
 
nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX
vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VII
Archiv



Datum: Freitag, 29.05.2009
Bibelstelle: Johannes 18, 15-18. 25-27
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VIII



Johannes 18
15 Simon Petrus aber folgte Jesus und ein anderer Jünger. Dieser Jünger aber war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohenpriesters.
16 Petrus aber stand an der Tür draussen. Da ging der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und sprach mit der Türhüterin und führte Petrus hinein.
17 Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du [einer] von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin}s nicht.
18 Es standen aber die Knechte und die Diener da, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich; Petrus aber stand auch bei ihnen und wärmte sich.

Die göttliche Liebe bleibt auch dann bestehen, wenn der geliebte Mensch
sich feige, ja sogar ablehnend und verleumderisch verhält. So war es bei der
Verleugnung des Petrus. Der Hahnenschrei und der Blick von Jesus rüttelten
ihn wach und bewirkten bittere Tränen der Reue. Wie sehr mag ihn die Frage
umgetrieben haben, ob es für ihn als Verräter Vergebung gebe und ob er
weiterhin zum Jüngerkreis gehören dürfe. Müsste der Herr ihn nach diesem
schlimmen Vorfall nicht entlassen?

Jesus war auf dem Weg zum Kreuz, als die Verleugnung geschah. In den
Tagen von Karfreitag bis Sonntagmorgen war für alle Jünger offen, wie es
weitergehen würde. Aber Petrus hielt sich zu ihnen. In Johannes 21 erfahren
wir, was Petrus von seinem Herrn hörte: Ich will dich, ich bin für dich. (Lies
Joh. 21, 15-17.) Jesus führte dieses wichtige Gespräch mit Petrus vor allen
anderen. Er nahm ihn in die Seelsorge. Es ist ein heiliger Augenblick, wenn
einem Menschen, der schuldig wurde, Vergebung zugesprochen wird. Am
Kreuz auf Golgatha geschah das Wunder: Die Schuld der Menschen wurde
getilgt, die Vergebung um einen hohen Preis erworben. Nirgends ist so
eindeutig bezeugt, dass Gott uns will und dass er für uns ist. Auch wenn
noch so Schlimmes geschehen ist, wird Gott vergeben, wenn der Sünder
nach Vergebung sucht. Unser Herr ist der, »der dir alle deine Sünden vergibt
und heilt alle deine Gebrechen« (Ps. 103, 3). »Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und reinigt
uns von aller Ungerechtigkeit« (1. Joh. 1, 9). Die Liebe Gottes ist das große
Geschenk, auch für den, der nach einer großen Verfehlung denkt, dass
Gottes Liebe für ihn am Ende ist. Gottes Liebe hört niemals auf. (Lies Ps. 32,
1-5; Eph. 1, 7.)


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto