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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VII Archiv Datum: Freitag, 29.05.2009 Bibelstelle: Johannes 18, 15-18. 25-27 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VIII Johannes 18 15 Simon Petrus aber folgte Jesus und ein anderer Jünger. Dieser Jünger aber war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohenpriesters. 16 Petrus aber stand an der Tür draussen. Da ging der andere Jünger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und sprach mit der Türhüterin und führte Petrus hinein. 17 Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du [einer] von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin}s nicht. 18 Es standen aber die Knechte und die Diener da, die ein Kohlenfeuer gemacht hatten, weil es kalt war, und wärmten sich; Petrus aber stand auch bei ihnen und wärmte sich. Die göttliche Liebe bleibt auch dann bestehen, wenn der geliebte Mensch sich feige, ja sogar ablehnend und verleumderisch verhält. So war es bei der Verleugnung des Petrus. Der Hahnenschrei und der Blick von Jesus rüttelten ihn wach und bewirkten bittere Tränen der Reue. Wie sehr mag ihn die Frage umgetrieben haben, ob es für ihn als Verräter Vergebung gebe und ob er weiterhin zum Jüngerkreis gehören dürfe. Müsste der Herr ihn nach diesem schlimmen Vorfall nicht entlassen? Jesus war auf dem Weg zum Kreuz, als die Verleugnung geschah. In den Tagen von Karfreitag bis Sonntagmorgen war für alle Jünger offen, wie es weitergehen würde. Aber Petrus hielt sich zu ihnen. In Johannes 21 erfahren wir, was Petrus von seinem Herrn hörte: Ich will dich, ich bin für dich. (Lies Joh. 21, 15-17.) Jesus führte dieses wichtige Gespräch mit Petrus vor allen anderen. Er nahm ihn in die Seelsorge. Es ist ein heiliger Augenblick, wenn einem Menschen, der schuldig wurde, Vergebung zugesprochen wird. Am Kreuz auf Golgatha geschah das Wunder: Die Schuld der Menschen wurde getilgt, die Vergebung um einen hohen Preis erworben. Nirgends ist so eindeutig bezeugt, dass Gott uns will und dass er für uns ist. Auch wenn noch so Schlimmes geschehen ist, wird Gott vergeben, wenn der Sünder nach Vergebung sucht. Unser Herr ist der, »der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen« (Ps. 103, 3). »Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit« (1. Joh. 1, 9). Die Liebe Gottes ist das große Geschenk, auch für den, der nach einer großen Verfehlung denkt, dass Gottes Liebe für ihn am Ende ist. Gottes Liebe hört niemals auf. (Lies Ps. 32, 1-5; Eph. 1, 7.)
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