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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil X vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil VIII Archiv Datum: Samstag, 30.05.2009 Bibelstelle: 5. Mose 7, 6-8; 14, 2 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX 5. Mose 7 6 Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm als Eigentumsvolk gehörst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind. 7 Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich euch zugeneigt und euch erwählt - ihr seid ja das geringste unter allen Völkern -, 8 sondern wegen der Liebe des HERRN zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen, hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Sklavenhaus, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten. 5. Mose 14 2 Denn ein heiliges Volk bist du dem HERRN, deinem Gott. Und dich hat der HERR erwählt, ihm ein Eigentumsvolk zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind. Eine Beziehungskrise bahnt sich an und wird dann plötzlich offenbar, wenn sich der geliebte Mensch jemand anderem zuwendet. Der bisher wichtig war, ist plötzlich unwichtig geworden. Das musste Gott bei seinem auserwählten Volk erleben. Der Prophet Hosea spricht darüber, warum Gott sein Volk sehr hart anklagt. Es hat sich anderen Göttern zugewandt. »Das Land läuft vom Herrn weg, der Hurerei nach« (Hos. 1, 2). Eine harte Diagnose! Wie wurde die Liebe Gottes verletzt! Er war für sein geliebtes und erwähltes Volk nicht mehr der Wichtigste und nicht mehr der einzige Gott. Hosea musste im Auftrag Gottes eine Prostituierte zur Frau nehmen, um Israel seine Untreue klarzumachen. Einem Sohn aus dieser Verbindung sollte er den Namen Lo- Ammi geben, das heißt: »Nicht mehr mein Volk.« Das war es, was die Israeliten verdienten, dass Gott gesagt hätte: Nicht mehr! Aber die Liebe zu seinem Volk hörte nicht auf, sie währt bis heute. (Lies Hos. 11, 1-9.) Gott will dieses Volk. Und Gott will jeden Einzelnen, ob aus dem Volk Israel oder aus allen anderen Völkern. Seine Liebe ist so groß, dass er mit heiliger Eifersucht darüber wacht, dass die Seinen nahe bei ihm, dem einzig wahren Gott, bleiben. (Lies Jak. 4, 5; 2. Mose 20, 5; 5. Mose 4, 24.) »Die brennende Liebe Gottes duldet keinen Zweitgott in meinem Leben« (F. Rienecker). Manchmal geschieht es, dass uns etwas oder jemand so wichtig geworden ist, dass die Gemeinschaft mit dem Herrn unversehens zur Nebensache wird. Dann darf ich wissen, dass der Herr in seiner großen Liebe darauf wartet, dass ich es erkenne. Denn er will mich ganz, wie er auch ganz und gar für mich ist. Gottes Liebe ist eine unzerstörbare Liebe. (Lies Ps. 27, 1.)
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