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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XI vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil IX Archiv Datum: Sonntag, 31.05.2009 Bibelstelle: Apostelgeschichte 2, 1-21 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil X Apostelgeschichte 2 1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. 2 Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie sassen. 3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. 4 Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. 5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel. 6 Als aber dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. 7 Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? 8 Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind: 9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien 10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die [hier] weilenden Römer, sowohl Juden als Proselyten, 11 Kreter und Araber - [wie] hören wir sie von den grossen Taten Gottes in unseren Sprachen reden? 12 Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? 13 Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süssen Weines. 14 Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und hört auf meine Worte! 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist die dritte Stunde des Tages; 16 sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: 17 `Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgiessen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Traumgesichte haben; 18 und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgiessen, und sie werden weissagen. 19 Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchdampf; 20 die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der grosse und herrliche Tag des Herrn kommt. 21 Und es wird geschehen: jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden. Heute feiern wir das Pfingstfest. Es wird auch der Geburtstag der Jesus- Gemeinde genannt. Das stimmt nicht ganz. Denn Christus hatte seine Gemeinde bereits gegründet, als er die zwölf Apostel erwählte. Aber bevor die Gemeinde ihren Dienst beginnen konnte, fehlte etwas sehr Wichtiges; und dieses geschah am Pfingsttag in Jerusalem. Jesus hatte den Aposteln versprochen, dass sie mit der »Kraft aus der Höhe«, mit dem Heiligen Geist, ausgerüstet werden sollten (Luk. 24, 49; vgl. Matth. 3, 11; Apg. 1, 5). Gott tat dies unter äußeren Zeichen (ein Brausen aus dem Himmel, wie bei einem gewaltigen Wind, und Feuerzungen). Und zugleich wirkte Gott im Inneren, im Herzen des Menschen, mit großer Kraft. An diesem Morgen erfüllte sich die Verheißung, dass der Heilige Geist Wohnung unter uns nehmen würde, um uns zu zeigen, wie wir ein Leben führen können, das dem Herrn Jesus Christus gefällt und ihn ehrt. Gott wirkte noch ein drittes Zeichen: Als das mächtige Brausen einsetzte, strömten gottesfürchtige Juden aus aller Welt, die sich in Jerusalem niedergelassen hatten, zusammen. Das Zeichen bestand darin, dass die Jünger von Jesus plötzlich in anderen Sprachen predigten, und jeder Zuhörer sie in seiner eigenen Muttersprache reden hörte. Nun war klar, dass das Evangelium von Jesus Christus in allen Ländern der Erde verkündigt werden sollte. »Geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt« (Matth. 28, 19. 20).
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