Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

07.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVII

06.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XVI

05.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XV

04.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV

03.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIII

02.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XII

01.06. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XI

31.05. Das Wichtigste – die Liebe! – Teil X
 
nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV
vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XII
Archiv



Datum: Mittwoch, 03.06.2009
Bibelstelle: Psalm 73, 23-28; Judas 21
Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIII



Psalm 73
23 Doch ich bin stets bei dir. Du hast meine rechte Hand gefasst.
24 Nach deinem Rat leitest du mich, und nachher nimmst du mich in Herrlichkeit auf.
25 Wen habe ich im Himmel? Und ausser dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.
26 Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.
27 Denn siehe, es werden umkommen die, die sich von dir fernhalten. Du bringst zum Schweigen jeden, der dir die Treue bricht.
28 Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut. Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn HERRN gesetzt, zu erzählen alle deine Taten.

Judas 1
21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.

Im Wort Gottes finden wir Menschen, denen Gott Schweres zumutete.
Paulus hatte es nicht leicht, und er konnte dennoch bezeugen: »Nichts kann
mich scheiden von der Liebe Gottes, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes, nichts« (Röm. 8, 38. 39). In allem Schweren war er
dennoch guten Mutes, weil er wusste, dass Gott ihn liebte. Obwohl Gott
seinem Diener den »Pfahl im Fleisch« nicht wegnahm, vertraute Paulus dennoch auf Gottes Gnade. (Lies 2. Kor. 12, 7-10.)

Dieses Dennoch-Vertrauen finden wir auch bei Asaf. Obwohl er seinen Gott
und die Umstände, die Gott zugelassen hatte, nicht verstehen konnte,
vertraute er dem Herrn. In Psalm 73 zählt er die Beweise der Liebe seines
Gottes auf: »Du hältst mich, du leitest mich, du nimmst mich an. Herr, wenn
ich nur dich habe!« In Gottes Augen ist es sehr wertvoll, wenn ein Kind
Gottes in schweren Zeiten unbeirrbar daran festhält, dass seine Liebe nicht
aufhört. Darum mahnt Judas in seinem Brief: Vergesst nicht, dass ihr geliebt
seid von eurem Gott! Vergesst es auch nicht in schweren Zeiten!
Denen, die Gott lieben, wird Leid nicht erspart. »Auch viele Christen haben
eine Leidensgeschichte. Es gibt viele, die in der Jesus-Nachfolge leben und
eine einzige Leidensgeschichte haben, deshalb müssen wir grundsätzlich
festhalten: Christen haben bei ihrem Christwerden keine Leidensverhinderungs-Versicherung abgeschlossen. Es geht bei Christen nicht nach dem Motto: Es muss uns jeden Tag gut gehen. Wer vom Schritt zum Glauben Leidensfreiheit erwartet, wird enttäuscht. Gott packt uns nicht in Watte. Jesus will keine Genießer, er will Genossen, Weggenossen, die als seine
Nachfolger mit ihm gehen. Oft können Christen in manchen Lebenssituationen
nichts anderes sagen als ›Kyrie eleison‹ – ›Herr, erbarme dich unser‹«
(P. Hahne). (Lies Ps. 55, 23; 46, 2-4.)



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto