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nächsten Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIV vorherigen Text: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XII Archiv Datum: Mittwoch, 03.06.2009 Bibelstelle: Psalm 73, 23-28; Judas 21 Autor: Gabriele Goseberg (zeitmitgott@dmh-aidlingen.de) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Wichtigste – die Liebe! – Teil XIII Psalm 73 23 Doch ich bin stets bei dir. Du hast meine rechte Hand gefasst. 24 Nach deinem Rat leitest du mich, und nachher nimmst du mich in Herrlichkeit auf. 25 Wen habe ich im Himmel? Und ausser dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde. 26 Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig. 27 Denn siehe, es werden umkommen die, die sich von dir fernhalten. Du bringst zum Schweigen jeden, der dir die Treue bricht. 28 Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut. Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn HERRN gesetzt, zu erzählen alle deine Taten. Judas 1 21 erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. Im Wort Gottes finden wir Menschen, denen Gott Schweres zumutete. Paulus hatte es nicht leicht, und er konnte dennoch bezeugen: »Nichts kann mich scheiden von der Liebe Gottes, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, nichts« (Röm. 8, 38. 39). In allem Schweren war er dennoch guten Mutes, weil er wusste, dass Gott ihn liebte. Obwohl Gott seinem Diener den »Pfahl im Fleisch« nicht wegnahm, vertraute Paulus dennoch auf Gottes Gnade. (Lies 2. Kor. 12, 7-10.) Dieses Dennoch-Vertrauen finden wir auch bei Asaf. Obwohl er seinen Gott und die Umstände, die Gott zugelassen hatte, nicht verstehen konnte, vertraute er dem Herrn. In Psalm 73 zählt er die Beweise der Liebe seines Gottes auf: »Du hältst mich, du leitest mich, du nimmst mich an. Herr, wenn ich nur dich habe!« In Gottes Augen ist es sehr wertvoll, wenn ein Kind Gottes in schweren Zeiten unbeirrbar daran festhält, dass seine Liebe nicht aufhört. Darum mahnt Judas in seinem Brief: Vergesst nicht, dass ihr geliebt seid von eurem Gott! Vergesst es auch nicht in schweren Zeiten! Denen, die Gott lieben, wird Leid nicht erspart. »Auch viele Christen haben eine Leidensgeschichte. Es gibt viele, die in der Jesus-Nachfolge leben und eine einzige Leidensgeschichte haben, deshalb müssen wir grundsätzlich festhalten: Christen haben bei ihrem Christwerden keine Leidensverhinderungs-Versicherung abgeschlossen. Es geht bei Christen nicht nach dem Motto: Es muss uns jeden Tag gut gehen. Wer vom Schritt zum Glauben Leidensfreiheit erwartet, wird enttäuscht. Gott packt uns nicht in Watte. Jesus will keine Genießer, er will Genossen, Weggenossen, die als seine Nachfolger mit ihm gehen. Oft können Christen in manchen Lebenssituationen nichts anderes sagen als ›Kyrie eleison‹ – ›Herr, erbarme dich unser‹« (P. Hahne). (Lies Ps. 55, 23; 46, 2-4.)
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